Klagenfurter Trinkwasserkrise
Große Stadtteile im Osten freigegeben

Insgesamt sind rund 70.000 Bürger wieder mit sauberem Trinkwasser versorgt. (Symbolfoto) | Foto: stock.adobe.com/at/samopauser
  • Insgesamt sind rund 70.000 Bürger wieder mit sauberem Trinkwasser versorgt. (Symbolfoto)
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  • hochgeladen von Evelyn Wanz

Nun können auch viele Bewohnerinnen und Bewohner im Osten von Klagenfurt aufatmen. Heute wurde im Einsatzstab unter der Leitung des Bürgermeisters Christian Scheider die Freigabe weiterer Stadtteilgebiete erteilt.

KLAGENFURT. Damit haben ab heute insgesamt wieder rund 70.000 Bürgerinnen und Bürger einwandfreies Trinkwasser. Das Trinkwasser in den freigegebenen Gebieten kann nach einer kurzen Spülung sofort wieder getrunken werden. Zweitwohnbesitzer und Urlaubsrückkehrer (also dort wo das Wasser schon länger nicht in Verwendung war) sollen das Wasser rund drei Minuten ausrinnen lassen.

Ursachenforschung

Zwischenzeitlich konnte die Probenanzahl zur Fehlersuche deutlich erhöht werden. Auch verdichten sich die Vermutungen, dass der Herd der Verunreinigung im Westen von Klagenfurt, genauer im Großraum Feschnig, St. Martin und Waidmannsdorf liegt.

Empfehlungen

Für alle noch nicht freigegebenen Stadtteile gilt nach wie vor die vorsorgliche Empfehlung der Gesundheitsbehörde. In diesen Gebieten gilt weiterhin die Empfehlung, das Wasser vor dem Trinken rund drei Minuten aufzukochen. Danach kann das Wasser bedenkenlos getrunken werden. Duschen, Zähneputzen, Wäsche waschen etc. ist weiterhin mit Leitungswasser bedenkenlos möglich.

Trinkwasserversorgung 

Für alle Bürgerinnen und Bürger jener Stadtteile, wo das Wasser noch nicht ohne Abkochen verzehrt werden soll, bleibt die Versorgung mit Trinkwasser aufrecht. Auf dem Messegelände (Parkplatz "P3" – Einfahrt Florian-Gröger-Straße 39) kann weiterhin täglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr kostenlos Wasser abgeholt werden. Dank der guten Zusammenarbeit von Stadt, Stadtwerken und Österreichischem Bundesheer ist zu jeder Zeit ausreichend Wasser für die Bevölkerung verfügbar. Bisher wurden insgesamt rund 500.000 Liter ausgegeben.

Hotline Abteilung Soziales

Ebenso bleibt das Angebot der Abteilung Soziales bestehen, welches täglich von 8 bis 15 Uhr kostenloses Wasser für unterstützungsbedürftige Personengruppen, wie alte und gebrechliche Menschen, körperlich beeinträchtigte Personen sowie für Kranke und Bettlägerige in nicht freigegebenen Gebieten bereit- und zugestellt. Ansprechpartner ist die Sozialombudsstelle der Stadt Tel. 0463 537 3755. Dieses Angebot gilt ausschließlich für Menschen, die aufgrund eines Gebrechens das Haus bzw. die Wohnung nicht verlassen können.

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