„GRSS GTTn“ von Barbara Rapp mit evangelischem Kunstpreis ausgezeichnet

„GRSS GTTn“ von Barbara Rapp, "a tribute to Katrin Ackerl Konstantin", MixedMediaWandobjekt, 27x24cm, 2014
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  • „GRSS GTTn“ von Barbara Rapp, "a tribute to Katrin Ackerl Konstantin", MixedMediaWandobjekt, 27x24cm, 2014
  • Foto: Marcel Ambrusch
  • hochgeladen von Christian Lehner

Die Veldener Multimediakünstlerin Barbara Rapp wurde für ihr Mixed-Media-Wandobjekt „GRSS GTTn“ mit dem Kunstpreis der Evangelischen Johanneskirche Klagenfurt ausgezeichnet. Der Preis wurde anlässlich der 150-Jahr-Feier der Johanneskirche am Lendkanal heuer erstmals vergeben, das Thema: „Wunder“.
Presbyteriumsmitglied Lilo Buchacher fungierte als Leiterin der Jury, die Mitglieder: Superintendent Manfred Sauer, Malerin Caroline, Kunstpädagogin Grete Buchacher, Künstler Manfred Traar und der Kurator der Pfarrgemeinde Udo Puschnig.

"NIcht zwangsläufig kirchengefällig..."

„Mich freut dieser mit 1.000 Euro dotierte Kunstpreis aus zwei Gründen ganz besonders, da es sich dabei um ein nicht zwangsläufig ,kirchengefälliges“ Wandobjekt handelt und weil die von mir geschätzte Künstlerin Caroline eines der Jurymitglieder war“, kommentiert Rapp. Das Objekt „GRSS GTTn“ widmete Rapp übrigens einer Künstlerin, mit der sie bereits mehrfach zusammenarbeitete und gab dem Werk den Untertitel „a tribute to Katrin Ackerl Konstantin“.
Als Motivation der Kunstpreisvergabe geben die Initiatoren wie folgt an: „Wann sprechen Menschen von einem ,Wunder‘? Wenn etwas unerwartet Positives eintritt, bei nicht erhofftem sportlichen Erfolg oder einem Lottogewinn, wenn man von einem Unglück verschont geblieben ist. Mit Wunder wird dann oft etwas ,Überirdisches‘ assoziiert, ein Schutzengel oder ,Gottes Hand‘, die im Spiel war. Die Auseinandersetzung mit dem Wunder in allen Schattierungen war Ziel der Ausschreibung des Kunstpreises.“
Diese Erklärung denkt Rapp mit folgendem Statement weiter und unterstreicht damit ihre Engagemant für die Gleichstellung der Geschlechter: „WUNDER als etwas unerwartet Positives definiert, stellt diese Arbeit den WUNDER_baren Zustand in den Raum, der eine auch heute noch existierende gesellschaftliche Benachteiligung des Menschen als Frau auflöst. Menschen, von welchem Gott ,gemacht‘? Wird dieser „Modus“ jemals vom Status WUNDER in die REALITÄT wechseln? WECHSELN wir die PERSPEKTIVEN und reichen einander die Hand!“

Weitere Preisträger

Rapp erhielt den Kunstpreis in der Kategorie Einzelpersonen und Gruppen über 18 Jahren; Vergeben wurde weiters die Kategorie unter 18 Jahren an Gemeinschaftsarbeiten der Volksschulen Feistritz im Rosental, Maria Elend, St. Jakob, Ledenitzen, Köstenberg und Villach Lind unter der Leitung von Religionslehrerin Annemarie Rainer.
Als Sonderpreis des Evangelischen Clubs der Johanneskirche Klagenfurt wurde der Farbdruck mit dem Titel „Wunderschön, das bin ICH“ von Harald Rath ausgezeichnet; Rath lebt im Atelier DeLaTour in Treffen.

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