Mugli
Impulse für grünere Stadt
- Eröffnung des Mugli‐Containers auf dem Neuen Platz.
- Foto: StadtPresse / Glinik
- hochgeladen von Sabrina Strutzmann
Seit heute findet sich am Neuen Platz in Klagenfurt der Mugli-Container! Die mobile Ausstellung klärt über Bauwerksbegrünungen auf – eine wichtige Initiative für den voran schreitenden Klimawandel.
KLAGENFURT. Die Anzahl der Hitzetage steigt und der Klimwandel wird spürbar. Bauwerksbegrünungen sollen dem entgegen wirken. Wie genau, zeigt die mobile Ausstellung "Mugli", die bis 3. November am Neuen Platz gastiert.
Begrünung gegen Hitze
Mugli steht für mobil.urban.grün.lebendig.innovativ und ist Teil eines Schwerpunktthemas, welches sich die Abteilung Klima‐ und Umweltschutz der Stadt Klagenfurt in den nächsten Jahren widmet. „ Es gibt viele Maßnahmen, um diesen Hitzepolen entgegen zu wirken, eine sehr Effektive sind Bauwerksbegrünungen“, erklärt Bürgermeisterin Maria‐Luise Mathiaschitz. Eigene Dach‐, Fassaden‐ und Innenraumbegrünungen sorgen nicht nur für kühlere Temperaturen, sondern wirken sich positiv auf das lokale Mikroklima aus, bieten Lebensraum für Tiere und können in Verbindung mit Photovoltaikanlagen zur Energieertragssteigerung beitragen.
Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für Bauwerksbegrünungen zu schärfen und zu zeigen, wie sich diese bereits bei Einfamilienhäusern, Garagendächern oder ähnliches umsetzen lassen. „Es ist eine Notwendigkeit, uns Gedanken zu machen, welche Maßnahmen wir setzen können, um mit den klimatischen Veränderungen bestmöglich umzugehen“, informiert Umweltreferent Stadtrat Frank Frey. Er lädt die Bevölkerung herzlich ein, sich den Mugli-Container anzusehen und über die Möglichkeiten der Bauwerksbegrünung aufklären zu lassen.
Workshop für Fachleute
Speziell für den Wirtschaftssektor gibt es in den nächsten Tagen einen eigenen Workshop für Wohnbauträger und weitere Fachleute, die sich zu diesem Thema informieren können. „Wir müssen in diesem Bereich mehr Kompetenzen aufbauen, nachhaltige Technologien nützen, um uns im urbanen Bereich weiterhin wohlzufühlen“, erklärt Gerhard Oswald von der ARGE Bauwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten.
„Klimatische Veränderungen sind spürbar, Maßnahmen gibt es viele, eine davon lautet: Begrünen wir unsere Städte“, so Elisabeth Gruchmann‐Bernau von der Grün statt Grau Innovations Gmbh, die vom Bundesministerium für Klimaschutz die Kooperation mit der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten durchführt.
"Green School Energy"
Die Stadt Klagenfurt setzt die Idee der Bauwerksbegrünung gemeinsam mit der HTL Lastenstraße um. „Das Projekt „Green School Energy“ wird in den nächsten drei Jahren umgesetzt“, erklärt Stefan Guggenberger von der Abteilung Klima‐ und Umweltschutz (zur Story).
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