For Forest
Internationales Interesse an Kunstprojekt For Forest

"For Forest - die unangebrochene Anziehungskraft der Natur" sorgt für internationale Aufmerksamkeit in den Medien. Das belegt eine Observer-Analyse, die heute, 11. 7., von Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz präsentiert wurde
  • "For Forest - die unangebrochene Anziehungskraft der Natur" sorgt für internationale Aufmerksamkeit in den Medien. Das belegt eine Observer-Analyse, die heute, 11. 7., von Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz präsentiert wurde
  • Foto: Max Peintner/For Forest
  • hochgeladen von Verena Polzer

159 Mal wurde im Monat Mai über For Forest international in den Printmedien berichtet, belegt eine Observer-Analyse. Für Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz ist das Projekt schon jetzt ein Erfolg. Vize-Bgm. Wolfgang Germ stellt "fiktive Zahlen" in Frage: In Ljubljana würde man Projekt nicht kennen.

KLAGENFURT (vep). Heute präsentierten die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sowie der Klagenfurter Tourismus-Geschäftsführer Helmuth Micheler eine Medienressonanzanalyse zum bevorstehenden Kunstprojekt "For Forest - die unangebrochene Anziehungskraft der Natur". 
Im Monat Mai hat der Medienbeobachter "Observer" laut Mathiaschitz eine Printmedienanalyse durchgeführt und insgesamt 159 Presseclippings geliefert; 69 davon sind Kärntner Nachrichten. Die kummulierten Printmedien hätten demnach eine Auflage von 7,4 Mio. Stück sowie eine Reichweite von 15 Mio. Lesern erzielt.
Der umgerechnete Werbewert dieser Berichterstattungen, der sogenannte APQ-Wert, betrage laut Mathiaschitz 584.000 Euro. 

Online 842 Clippings

Zusätzlich hat der Observer von 1. Jänner bis 5. Juli 2019 Online- sowie Social-Media-Beobachtungen durchgeführt und in diesem Zeitraum 842 Clippings mit 4.500 Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare) über For Forest gesammelt. Dadurch sei eine potenzielle Reichweite von 3,1 Billionen entstanden. 77% aller Online-Clippings nannten explizit die "Stadt Klagenfurt".  

Insgesamt wird in 38 Ländern über die Kunstinstallation berichtet. Neben europäischen Staaten vorwiegend auch in den USA, in China, Kanada, Taiwan, Russland, Australien und Hong Kong.

Für Stadt sei es jetzt schon Erfolg

"Das Bild geht, wie Klaus Littmann es mehrmals angekündigt hat, jetzt schon um die Welt, noch bevor die Installation überhaupt eröffnet ist", sagt die Bürgermeisterin. Für sie und TVB-Geschäftsführer Micheler sei das Projekt jetzt schon ein Erfolg, da Klagenfurt schon jetzt international hohe Aufmerksamkeit erfahre. 

Mathiaschitz: "Zu normalem Diskussions-Modus zurückfinden!"

Mathiaschitz appelliert aber auch, bei kontroversen Diskussionen wieder auf einen normalen Modus der Auseinandersetzung zurückzufinden, da auch die Art der Diskussion von außen sehr wohl beobachtet werde. "Eine Diskussion ist natürlich erwünscht, aber wir werden auch an der Art und Weise gemessen, wie wir mit konträren Meinungen umgehen." 

Positives Echo auf Tourismus-Messen

Der TVB habe "For Forest" jedenfalls auch auf internationalen Tourismusmessen vorgestellt und viel positive Resonanz erfahren, dem Projekt sei von vielen "hohe Strahlkraft bescheinigt" worden. "Neben Messe-Auftritten haben wir auch große Pressekonferenzen in Wien, Mailand und Laibach gegeben, Hamburg folgt im August", sagt Micheler. Und: "Klagenfurt hat durch dieses Projekt Gehör bei Medien gefunden, zu denen wir sonst nur schwer Zugang finden. Über dieses Projekt gelingt es uns, Klagenfurt auf die internationale Landkarte zu bringen. Ohne großen Einsatz von Mitteln wird  bereits jetzt sehr positiv über Klagenfurt gesprochen." 

Seit einem Monat laufe laut Micheler auch eine Online-Kampagne, die bereits mehr als 100.000 Menschen erreicht hätte: "Die entsprechende Landing-Page von For Forest performt auf unserer Website visitklagenfurt.at derzeit am Besten." 
Bereits 60 internationale Journalisten hätten laut Micheler bereits für die ersten Eröffnungs- bzw. Medientage von 5. bis 9. September gebucht. 

Je weiter weg, desto positiver die Resonanz 

Micheler erläutert: "Es ist eine einfache Formel: Je weiter weg von Klagenfurt, desto positiver wird das Projekt wahrgenommen."
Für Micheler, aber auch Bgm. Mathiaschitz, ist das kulturelle Angebot und die kulturelle Vielfalt einer Stadt enorm wichtig. Micheler: "Sport ist natürlich wichtig, aber auch Kultur ist essenziell für eine Stadt und den Tourismus." Auch für Mathiaschitz wirken Kunst und Kultur positiv auf ein Stadtbild ein. For Forest betrachtet sie als "Chance für die Stadt Klagenfurt."

Germ: "Kritik am Kunstprojekt nimmt stetig zu" 

Auf die heute veröffentlichen Zahlen nimmt auch Vize-Bgm. Wolfgang Germ via Presseaussendung Stellung: "Die heute veröffentlichen fiktiven Zahlen zum umstrittenen Waldprojekt von Künstler Klaus Littmann können nicht davon ablenken, dass es rundherum viele offene Fragen gibt", sagt er darin. 
Bewerbung, Offenlegung von Spenden, Haftungsfragen etc. seien Themen, die von Bgm. Mathiaschitz bewusst ignoriert würden. „Es steht außer Streit, dass die Mehrheit der Klagenfurter Bevölkerung keinen Wald im Stadion haben will und die Kritik daran immer lauter wird. Jetzt schaut es so aus, als sollten diese fiktiven Zahlen das umstrittene Kunstprojekt beschönigen. Transparenz, Wahrheit und Sachlichkeit sehen anders aus, Frau Bürgermeister!“, so Germ.

Ein Beitrag von Ilse Gerhard (Anmerkung der Redaktion: Die Dame heißt Gerhardt) in der aktuellen „Kärntner Woche“ würde ebenfalls genau das Fehlen jener Transparenz aufzeigen, die die Freiheitlichen seit Monaten von Mathiaschitz und Littmann fordern. „Die Bevölkerung verdient volle Aufklärung und Information und keine Schönschreiberei mittels imaginärer Zahlen“, so Germ.
In Ljubljana würde man das Projekt nicht einmal kennen: „Bei einem offiziellen Termin mit der Laibacher Vizebürgermeisterin Tjaša Ficko hat diese, auf das Projekt angesprochen, angegeben, dass sie noch nie davon gehört hätte. Wie also diese angebliche Bewerbung passiert ist mir ein Rätsel."

Autor:

Verena Polzer aus Klagenfurt

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