Klagenfurter Motorradclub ist auf den Bergstraßen zu Hause

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KLAGENFURT (stp). Immer mehr Motorradfahrer tummeln sich wieder auf den Kärntner Straßen und über die Grenzen hinaus. Seit über 40 Jahren fahren die Mitglieder des Klagenfurter Motorrad Clubs (KMC) ihre Touren.
"Es gibt zwei große Touren – eine im Frühling und eine im Herbst – die etwa 3-4 Tage dauern. Da sind auch meistens alle Clubmitglieder dabei", erzählt der Präsident, Robert Kerth. Ende Mai geht es heuer nach Kroatien.

Während der Saison gibt es jedes Wochenende eine Ausfahrt mit fixem Treffpunkt bei der Roth-Tankstelle in der Völkermarkter Straße in Klagenfurt. "Jeden ersten und zweiten Samstag sowie jeden dritten und vierten Sonntag im Monat fahren wir von dort weg. Wer vor Ort ist, fährt mit", so Kerth und weiter: "Wir sind immer offen für Interessierte. Jeder, der mitfahren möchte, kann sich bei uns melden oder einfach einmal vorbeischauen." Aktuell hat der Verein 24 aktive Mitglieder. Der Jüngste ist mit 27 Jahren Kerths Sohn Andreas, der Älteste ist ein 74-jähriger Holländer.

Vom Schlimmsten ausgehen

Als erfahrener Motorradfahrer kennt Kerth auch die größten Gefahren und Herausforderungen für Motorradfahrer auf den Straßen. "Da es beim Motorrad keine Knautschzone gibt, ist man bei einem Unfall immer Zweiter. Das Gefährlichste sind andere Verkehrsteilnehmer, die plötzlich aus einer Ausfahrt kommen oder vor dir links abbiegen." Daher solle man stets vom Schlimmsten ausgehen und für andere mitdenken. Sichtbare Schutzkleidung ist im Club Vorschrift. "Ich fahre nie ohne. Auch nicht wenige Meter", so Kerth.

Er klärt auch auf, warum es für Motorradfahrer sicherer ist, andere Autos oder LKWs zu überholen: "Der einfache Grund sind die Radfahrer. Ein Auto kann sie bei Gegenverkehr nicht so leicht überholen und muss daher oft abrupt bremsen. Am Motorrad habe ich beim Überholen kein Problem. Daher schauen wir, dass wir wenn möglich kein Auto vor uns haben."

In der Gruppe wird zudem stets versetzt gefahren, um die Distanz zum Vordermann zu vergrößern. Auch die Kommunikation im Pulk ist einheitlich. "Wenn man seinen Schlussmann aus welchem Grund auch immer nicht mehr im Rückspiegel sieht, bleibt man stehen. Das geht dann bis zum Ersten, der dann die Gruppe wieder aufsammelt", so Kerth.

Tausende Kilometer unterwegs

Er selbst hat allein im letzten Jahr ca. 30.000 Kilometer auf seiner BMW verbracht und über 500 Pässe in Europa befahren. "Ich messe mich über das Internet mit anderen Motorradfahrern aus Europa. Es geht darum so viele Pässe wie möglich zu schaffen."

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