Halbe Million mehr investiert
Neuer Zubau am Elisabethinen-Krankenhaus eröffnet

Architekt Christian Halm, LAbg. Markus Malle, GR Michael Gußnig, KGF-GF Karl Cernic, GF Michael Steiner, LR.in Beate Prettner, Pater Paulus Kohler, PD Silvia Lueger, Prim. Michael Zink und die kaufmännische Direktorin Elke Haber (von links) | Foto: marygoodfoto
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  • Architekt Christian Halm, LAbg. Markus Malle, GR Michael Gußnig, KGF-GF Karl Cernic, GF Michael Steiner, LR.in Beate Prettner, Pater Paulus Kohler, PD Silvia Lueger, Prim. Michael Zink und die kaufmännische Direktorin Elke Haber (von links)
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Der große Umbau des Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt wurde abgeschlossen. Nach der Gleichenfeier Mitte April fand am heutigen Dienstag die feierliche Eröffnung statt. Insgesamt wurden rund 500.000 Euro mehr investiert als ursprünglich geplant.

KLAGENFURT. Mit dem Neubau am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der stationären Gesundheitsversorgung gesetzt. Der neue Haupteingang mit Wartebereich, die moderne Postnarkose-Einheit sowie zusätzliche Funktionsbereiche, wie etwa Umkleiden und Sanitäranlagen für Mitarbeitende verbessern Orientierung, Abläufe und Versorgungsqualität.

Mehrkosten von etwa 500.000 Euro

Wie zu Beginn der Bauarbeiten berichtet, waren für das Projekt, einen zweigeschossigen Neubau mit rund 650 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche, 5,4 Millionen Euro vorgesehen. Nun wird berichtet, dass das Projekt "mit einem Volumen von rund 5,9 Millionen Euro", durch den Kärntner Gesundheitsfonds finanziert wurde.

"Investition in Versorgungssicherheit"

"Ein leistungsfähiges öffentliches Gesundheitssystem fällt nicht vom Himmel – es braucht gezielte Investitionen und eine verlässliche Finanzierung. Gerade in Zeiten steigender Patientenzahlen, zunehmenden Personaldrucks und wachsender Anforderungen an Qualität und Sicherheit [...]. Wir investieren hier nicht in Prestige, sondern in Versorgungssicherheit, Patientensicherheit und gute Arbeitsbedingungen", betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Umgesetzte Verkehrsmaßnahmen

Nach dem großen Umbau des Elisabethinen-Krankenhauses stand auch die Erreichbarkeit des Eingangsbereiches im Fokus. Die neu gestaltete Infrastruktur ist sicher, barrierefrei und rasch erreichbar. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen die geregelte Ampelanlage direkt im Vorfeld des Krankenhauses, übersichtlich strukturierte Fußgängerbereiche, optimierte Leitsysteme sowie eine verbesserte Verkehrsführung für Einsatzfahrzeuge und den Individualverkehr.

Geschäftsführer Michael Steiner hebt hervor: "Der erste Eindruck spielt eine große Rolle. Gerade in einem Krankenhaus kommen viele Menschen mit Unsicherheit. Da hilft es, wenn das Ankommen einfach ist."

Die Kosten für Verkehrsmaßnahmen beliefen sich auf rund 126.000 Euro, die je zu einem Drittel das Land Kärnten, die Stadt Klagenfurt und der Krankenhausbetreiber übernommen haben.

Gesundheitssystem auch ökologisch

Neben funktionalen Verbesserungen setzt das Projekt auch klare Akzente im Bereich Nachhaltigkeit. Energieeffiziente Bauweise, viele Grünflächen und ressourcenschonende Materialien zeigen, dass Gesundheits- und Klimapolitik gemeinsam gedacht werden müssen. Das Projekt, dessen Konzept aus einem Architektenwettbewerb hervorging, wurde mit "klima:aktiv Bronze" ausgezeichnet.

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