GO-MOBIL feiert zehnten Geburtstag

Dieses Mobilitätsprojekt ist für die Landgemeinden unverzichtbar und bringt großen Mehrwert.

Vor zehn Jahren wurde das Go-Mobil als Pilotprojekt in Moosburg gestartet, heute ist es aus vielen Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Insgesamt fährt es in 27 Gemeinden, getragen wird es von 18 Vereinen. Heute, Samstag, wurde das zehnjährige Jubiläum am Kirchplatz in Moosburg mit einem Festakt und einem bunten Rahmenprogramm gefeiert.
Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler strich den Erfolgsweg dieses Vorzeigeprojektes hervor und dankte inbesondere dem Erfinder und Begründer des Go-Mobil, Max Goritschnig aus Moosburg. Dörfler dankte der Go-Mobil-Familie in den Gemeinden sowie allen Partnern. Diese Familie zählt bereits 1.000 Mitgliedsbetriebe, 160 ehrenamtlich tätige Funktionäre und 106 Lenker (davon 63 Männer und 43 Frauen). Go-Mobil schließt im ländlichen Raum, dort, wo es häufig zu wenig Busse gibt, ganz nach Bedarf die Lücke zwischen Haustüre und Haltestellen bzw. örtlichen Betrieben und Institutionen. Im vergangenen Jahr wurden über 150.000 Fahrgäste transportiert und dabei rund 1,6 Mio. Kilometer auf Kärntens Straßen zurückgelegt.
Dörfler sagte, dass es über den wirtschaftlichen Mehrwert hinaus für die Gemeinde und die Betriebe auch noch weiteren, ganz wesentlichen Mehrwert gebe. Denn mit Go-Mobil verbunden seien viele Beziehungen, Freundschaften, Begegnungen und Gespräche. Dieser Dienstleister stehe in großartiger Weise dafür, die Gemeinschaft zu fördern.
Kärnten sei mit dem Go-Mobil ein Vorbild-Mobilitätsbundesland. Es wäre sinnvoll, wenn andere Bundesländer und Gemeinden auch dieses Modell, das sich auch wirtschaftlich gut entwickle, übernehmen würden, so Dörfler. Der Landeshauptmann wünschte dem Begründer Goritschnig und seiner Familie sowie der gesamten Go-Mobil-Familie mit den Fahrern, Funktionären, Betrieben und Unterstützern weiterhin alles Gute und unfallfreies Fahren.
Go-Mobil steht unter dem Motto "für die Bürger, für die Wirtschaft, für die Gemeinde". Abteilungschef Albert Kreiner (Abt. 7 - Wirtschaftsrecht und Infrastruktur) ging auf die Entwicklung dieses erfolgreichen Nahverkehrsmodells in Landgemeinden näher ein, bei dem es viele Hürden zu überwinden galt. Es werde von der jeweiligen örtlichen Gemeinschaft in den Gemeinden und durch viele Ehrenamtliche getragen und habe sich zu einem idealen, alternativen Mobilitätsprojekt in vielen Gemeinden entwickelt, so Kreiner.
Auch Begründer Max Goritschnig sagte, dass es sich um ein sehr emotionales Projekt handle. Viele Freundschaften seien im Zuge des Projektes aufgebaut worden. Für Go-Mobil hatte es keine Vorbilder gegeben, so Goritschnig, der für seine Zähigkeit viel Applaus erhielt.
Zum Fest in Moosburg kamen zahlreiche Go-Mobil-Vertreter aus den betroffenen Kärntner Gemeinden und Bürgermeister, unter ihnen Herbert Gaggl aus Moosburg, Siegfried Kampl aus Gurk, Herbert Hantinger aus Lavamünd, Walter Bernsteiner aus Fresach sowie Christian Heschtera vom Verkehrsverbund Kärnten. Gaggl, Bürgermeister der Go-Mobil- Pioniergemeinde Moosburg, wurde von seinen Kollegen bestätigt, als er meinte, Go-Mobil habe mehr Sicherheit für viele Fahrgäste gebracht, vor allem aber sei die Lebensqualität für viele Menschen in den ländlichen Gemeinden durch Go-Mobil gesteigert worden, neben den positiven Effekten der Belebung der regionalen Wirtschaft.

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