VIELE "NICHT GENÜGEND" IN KÄRNTEN GESETZESWIDRIG!!

FSK Landesobmann Lukas H. Moser

Seitdem bei uns in Kärnten an Schulen Probeläufe für die kompetenzorientierte Matura stattfinden, stieg die Anzahl der „Nicht genügend“ eklatant an. Nur Achtung: VIELE FÜNFER SIND HEUER RECHTSWIDRIG! Grund dafür ist, dass Schularbeiten, die nach dem Modell der neuen Matura durchgeführt wurden, zu streng benotet wurden. Der Notenschlüssel wurde hierbei so gewählt, dass alle Arbeiten unter 60% einen Fünfer bedeuteten. Bislang reichten aber 50% für eine positive Note. Nun bestätigte der Landesschulrat, dass die 60% Grenze momentan rechtswidrig sei und alle Schularbeiten, die mehr als 50% erreichten, positiv sein müssen.

FSK-Obmann Lukas H. Moser empfiehlt allen Schülerinnen und Schülern, die sich hier zu Unrecht eine negative Schulnachricht einfingen, von ihrem Recht gebrauch zu machen und Einspruch beim Landesschulrat zu erheben. „Es ist schon traurig zu sehen, wie chaotisch Bildungspolitik von Wien diktiert werden kann“, meint Moser.

Viele Schülerinnen und Schüler mit einem oder mehreren „Nicht genügend“ im Zeugnis dürfen sich nun Hoffnungen machen. Sollten sie den Fünfer wegen einer Schularbeit erhalten haben, die wegen dieser 60%-Regel falsch benotet wurde, können die Note beeinspruchen. Vom Landesschulrat heißt es dazu: „Wir werden jeder Berufung stattgeben“.

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