Führungswechsel FPÖ Klagenfurt
Wolfgang Germ wird Vize-Bürgermeister und FPÖ-Spitzenkandidat für Wahl 2021

Wolfgang Germ wechselt an die Spitze der FPÖ Klagenfurt und löst Christian Scheider als Vize-Bürgermeister ab. Die Referatsaufteilung bleibt bestehen.
  • Wolfgang Germ wechselt an die Spitze der FPÖ Klagenfurt und löst Christian Scheider als Vize-Bürgermeister ab. Die Referatsaufteilung bleibt bestehen.
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Wolfgang Germ wechselt an die Spitze der FPÖ: Er wird Vize-Bürgermeister und Spitzenkandidat der FPÖ Klagenfurt für die Gemeinderatswahl 2021. Christian Scheider wird als Stadtrat weiter den Aufgaben in seinen Referaten nachkommen.

KLAGENFURT (vep). Nun ist es entschieden: Wolfgang Germ wird der FPÖ-Spitzenkandidat bei der nächsten Gemeinderatswahl in Klagenfurt. Zudem wird er im neuen Jahr - wenn es im nächsten Gemeinderat beschlossen werden kann - an die Spitze der FPÖ Klagenfurt wechseln und mit dem derzeitigen 2. Vize-Bürgermeister Christian Scheider die Funktionen tauschen. Germ wird somit Vize-Bürgermeister, Christian Scheider wird als Stadtrat im Stadtsenat weiterhin seinen Aufgaben in den Referaten Straßenbau und Verkehr, Feuerwehr und Friedhöfe nachgehen. 

Gestern in FPÖ-Parteisitzung beschlossen

Gestern, Mittwoch, Abend fiel die Entscheidung in einer Sitzung der FPÖ-Stadtpartei. Germ: "Gestern fiel der einstimmige Beschluss. Es ist sowohl der Wunsch von der Landesparteispitze als auch von der Stadtpartei." 

Umfrage als Basis für Entschluss

Germ informiert, was den Ausschlag für die Entscheidung gab: "Wir, also die FPÖ, haben eine breite Umfrage unter den Bürgern gemacht, welche Themen ihnen wichtig sind. Das waren neben dem polarisierenden Wald im Stadion vor allem die Themen Sicherheit, worunter auch Feuerwehr und Ordnungsamt fallen, sowie die Innenstadtbelebung inklusive der Schaffung von Arbeitsplätzen. Das alles sind Themen, die man meiner Person stärker zuschreibt, deshalb hat man eine sachliche Entscheidung nun in dieser Richtung getroffen." 
Germ betont aber auch, dass der Sozialbereich den Bürgern ebenso wichtig ist. "Und genau hier hat Christian Scheider immer hervorragende, starke Arbeit geleistet. Gemeinsam sind wir so nun optimal für die nächste Wahl aufgestellt." 

Germ: "Es ändert sich jetzt nichts"

Für Wolfgang Germ soll sich in der täglichen Arbeit nichts ändern: "Ich werde weiterhin voller Kraft in meinen Referaten Entsorgung und Wasserschutz weiterarbeiten, ich habe sehr große Projekte umzusetzen, allen voran das Mega-Projekt Hochwasserschutz. Ich werde aber noch sensibler als bisher auf die Themen und Anliegen der Klagenfurter achten. Auch persönlich ändert sich nichts, ich werde so bleiben, wie ich bin - der Wolfgang Germ." 
Das Ergebnis nehme er nun demütig an und wolle sein Bestes geben, auch in der aktuellen Regierungsperiode. "Wir wollen lösungsorientiert - mit der Bürgermeisterin - arbeiten und das Beste für die Stadt erreichen."

Scheider: "Werde weiter leidenschaftlich für Stadt arbeiten" 

Christian Scheider betont, dass er immer die Leidenschaft hatte, für die Stadt zu arbeiten, das werde auch weiterhin so bleiben. "Ich bin seit 1997 im Gemeinderat, seit 2001 im Stadtsenat in unterschiedlichsten Referaten. Das Feuer werde ich weiterhin behalten. Es kommt beim Arbeiten nicht auf die Position an."
Wolfgang Germ habe sich in den vielen Jahren konsequent weiterentwickelt. Scheider: "Wir haben beide eine sehr starke Präsenz, was die Themen und die Bürgernähe betrifft. Wir bündeln unsere Kräfte nun noch besser nach unseren Stärken und haben die Weichenstellung getroffen." 
Scheider betont aber auch: "Das Privatleben kommt in der Politik oft zu kurz. Ich werde weiterhin alles geben, möchte aber auch meine zweijährige Tochter nun stärker in ihrer Entwicklung begleiten, ohne dass die Arbeit darunter leidet."

Reaktionen: Mathiaschitz gratuliert Germ 

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz gratulierte heute dem designierten Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Im Interesse der Stadt Klaggenfurt hoffe sie auf ein Ende des FPÖ-internen Wahlkampfes und eine konstruktive Regierungsarbeit.

Zum Nachlesen: Kurz vor der Entscheidung bat die WOCHE beide zum Interview in dieser Sache. Hier gehts zum Artikel.

Autor:

Verena Polzer aus Klagenfurt

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