Boss kündigt "sofortige Antworten" an
Kuttins Elfer-Save rettet Grubor und Klagenfurt nicht
- Die Austria Klagenfurt tat sich in Wolfsberg schwer.
- Foto: Michael Kristan / Austria Klagenfurt
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Von wegen Wiedergutmachung! Nach dem Fiasko in Treibach gab es für die Austria Klagenfurt auch bei den Jungwölfen die nächste Pleite. Durch das 0:2 hat Violett nun drei Punkte Rückstand auf die Wörtherseekicker aus Velden in der Regionalliga Kärnten. . .
WOLFSBERG. Sie wollten eine Reaktion zeigen. Doch am Ende stand die nächste Niederlage.
Die Austria Klagenfurt und Coach Slobodan Grubor blieben erneut torlos, nach dem 0:3 in Treibach ging man auch bei WAC Amateuren mit 0:2 baden.
Und dass, obwohl Goalie und Kapitän Manuel Kuttin von den Vorderleuten mehr Einsatz gefordert hatte.
- Die Klagenfurter im Duell bei den WAC Amateuren.
- Foto: Michael Kristan / Austria Klagenfurt
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Kuttin pariert Elfmeter und ist dann machtlos
Ein Mann ein Wort, gilt bei Klagenfurt nur für Kuttin! Denn Der Keeper ging selbst voran, hielt die Truppe im Spiel, als er einen Elfmeter von Ramsbacher noch bravourös entschärfte.
Kurz darauf war aber auch er machtlos, Ramsbacher traf zur Halbzeitführung für die Jungwölfe.
Zwingend wurden die biederen Gäste nach dem Wechsel nicht mehr, kassierten kurz vor Schluss den K.O durch das entscheidende zweite Tor durch Spannring. Am Ende stand die dritte Saison-Niederlage. Kann man mit so wenig Durchschlagskraft und Kreativität aufsteigen?
Wohl kaum.
Die Zweifel bei den Waidmannsdorfern um Gönner Kaltenegger dürften nun nicht kleiner werden. Und die schmierigen Mücken im Umfeld sind schon längst durch den Nebel aufgestiegen.
Klare Frage daher an Boss Zeljko Karajica: Wird jetzt alles hinterfragt oder geht es erst einmal so weiter?
Das sagen Zeljko Karajica und Kuttin zur Lage bei Violett
"Natürlich sind die beiden Niederlagen in Folge indiskutabel. Wir waren sicher, dass heute eine positive Antwort auf die Niederlage von der letzten Woche kommt", sagt der Geschäftsführer zu MeinBezirk.at und lässt durchblicken: "Natürlich werden wir jetzt noch stärker in die Analyse einsteigen und versuchen sofort die richtigen Antworten zu finden."
Was das für Grubor und manche Spieler wohl heißt?
MeinBezirk.at erreichte auch Kuttin auf dem Rückweg. Der Kapitän schonungslos ehrlich, wie man ihn kennt: "Es klingt hart, ich weiß, aber so brauchen wir nicht mal von den Playoffs zu reden. Austria Klagenfurt hat in der Liga normal nichts zu suchen, aber so leer wie wir uns aktuell präsentieren, musst du ja fast eher nach unten schauen."
- Coach Slobodan Grubor.
- Foto: Michael Kristan / Austria Klagenfurt
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Der Capitano sagt klar: "Manche müssen sich fragen, für wen sie am Platz stehen. Es wird sicher diese Woche ein Gespräch noch einmal geben. Wir müssen die Kurve kriegen- und zwar schnell. Am Trainer liegt es nicht. Es liegt an uns Spielern, jetzt die Antworten auf dem Platz zu geben.“
Unabdingbar! Denn die Gesetze des Fußballs sind allgemein bekannt. Von Neuzugängen für den Herbst wurde ja schon offen gesprochen. . .
So begann die Austria Klagenfurt:
Kuttin (K) - Weiss, Verbič, Ranacher, Dollinger - Pfeiffer, Lekaj, Kasnik, Owusu - Kalajdzic, Schoppitsch Trainer: Slobodan Grubor
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