22.11.2016, 18:30 Uhr

Singende Botschafterinnen aus dem Rosental

Das lange Warten: Die "Young Roses" vor ihrem Finaleinzug mit Vocalcoach Monika Ballwein (Foto: KK)

Am Freitag heißt es: Voten, voten, voten für die "Young Roses"! Die sympathischen Rosentalerinnen singen im Finale bei "Die große Chance der Chöre".

ROSENTAL (vp). Sie haben sich nicht nur in die Herzen der Rosentaler gesungen, sondern haben mittlerweile überall in Österreich Fans: "Young Roses" - das sind Anna-Maria Korenjak, Christine Bergmann, Katja Pogoriutschnig, Sissi Bergmann, Birgit Pirmann, Martina Wutte, Sabine Esterle, Hemma Ogris, Karin Feichtinger, Anna Weratschnig, Tanja Pogoriutschnig und Katharina Jost.
Vor allem St. Margareten ist stolz auf ihre "Aushängeschilder" mit ihren naturbelassenen Stimmen, schließlich hat die Gemeinde eine lange Sangeskultur. Auf Männer-Seite überzeugten schon in der Vergangenheit das Quintett bzw. der MGV Schneerose St. Margareten, da singen auch Familienmitglieder der "Young Roses" mit.
Neu eingekleidet vom Kärntner Heimatwerk konnten die zwölf Mädels - nach dem emotionalsten Song der Vorrunde "Amoi seg' ma uns wieder" von Andreas Gabalier - im Live-Halbfinale bei "Die große Chance der Chöre" mit einem Austropop-Medley überzeugen.

Lange Wartezeiten

"Das Halbfinale war sehr aufregend. Live im Fernsehen zu singen, das erlebt man nicht alle Tage", sagen die Rosentalerinnen. Zuvor gab es den Probeplan abzuarbeiten: Vocalcoaching, Choreographie, Soundchecks und Proben mit Band. "Die Proben sind grundsätzlich nicht anstrengend, sondern die oft sehr langen Wartezeiten. Die versucht man durch Singen und Spaß zu überbrücken."
Viele gute Chöre waren im Halbfinale, also hat das Ergebnis die Mädels total überrascht.

Keine Proben-Rezept

Im Finale am Freitag (25. November) geht es um 50.000 Euro für den Siegerchor. Bis dahin gibt es nicht viel Zeit für Ruhe. Die Mädels müssen natürlich auch arbeiten, studieren oder zur Schule gehen, zwei Auftritte bei Veranstaltungen gab es zu absolvieren. "Die restliche freie Zeit verwenden wir zum Organisieren, zum Proben und für diverse Dreharbeiten mit dem ORF. Wir bemühen uns aber trotzdem, an uns selbst zu denken, schließlich wollen wir ja alle gesund bleiben."
Seit heute, Dienstag, sind die "Young Roses" wieder in Wien. Und wie wird geprobt? "Wie wir es gewohnt sind. Es gibt kein spezielles Rezept."

Lied wird nicht verraten

Am Freitag wird es dann wieder ernst. Es gilt, viele Fans zu mobilisieren. "Wir wollen unser Bestes geben, unsere Freude am Singen und an der Musik an das Publikum weitergeben. So können wir zeigen, wer und wie wir sind und damit unsere Fans zum Anrufen bewegen." Die Liedauswahl bleibt eine Überraschung, die "Young Roses" wollen allerdings ihrem Stil treu bleiben.
Sollten die "Young Roses" tatsächlich das Preisgeld gewinnen, ist schon klar, wofür es verwendet wird. "Eine unserer Sängerinnen verbringt das nächste Semester in Kanada. Wir würden sie gerne besuchen, einen gemeinsamen Chorausflug zu ihr machen."
Liebe "Rosen", wir wünschen ganz viel Glück!

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Das Video vom letzten Auftritt:



Der Ablauf am Freitag, live ab 20.15 Uhr, ORF eins

>> Zuerst treffen die besten acht Chöre im Zweikampf aufeinander. Das Publikum entscheidet gleich nach dem Battle per Speed-Voting, wer weiterkommt. Die "Young Roses" treten mit Auszügen aus den Liedern "In die Berg bin i gern", "Rote Lippen" und "Mamma Mia" gegen die Sängerrunde Pöllau (Steiermark) an.

>> Gewinnt man den Zweikampf oder bekommt die "Wildcard" von der Jury, tritt man nochmal mit einer finalen Performance an. Die "Young Roses" hätten "Glick" von Poxrucker Sisters vorbereitet. Das Publikum entscheidet, wer die 50.000 Euro gewinnt.
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