29.03.2017, 16:03 Uhr

Trend aus Amerika nun auch in Kärnten

Sarah Hrstic trainiert zwei Mal in der Woche

Cross-Fit ist in den USA der Renner und nun auch bei uns der neue Sport-Trend.

KLAGENFURT. Der neue Trend des funktionellen Krafttrainings begeistert alle Sportinteressierten. "Dieses Training kommt aus Amerika und wird sicherlich auch weiterhin noch Trend bleiben", erklärt Trainer Helmut Rothe.

Modernes Circletraining

Das funktionelle Krafttraining sei ein modernes Circletraining, bei dem Elemente wie Langhantel, Medizinbälle, die Reckstange und Ringe integriert werden. Trainiert wird auf Zeit, Runden oder Wiederholungen. "Das Training ist eine Kombination von Übungen in einer gewissen Reihenfolge", sagt Rothe. Dabei werden Alltagsbewegungen wie Liegestützen oder Kniebeugen trainiert und diese werden mit Gewichten kombiniert.

"Rumpf ist Trumpf"

"Wir legen beim funktionellen Krafttraining besonders Wert auf die Technik, denn diese ist das Wichtigste", erklärt Rothe. Zuerst muss man, laut Rothe, die Grundfähigkeiten lernen und erst dann, wenn der Rumpf stabil ist, sei es zu empfehlen mit Gewichten zu trainiren. Das Training an sich habe eine ziemlich hohe Intensität und man trainiere damit immer alle Muskelgruppen. "Das Training hat zusätzlich einen Nachbrenneffekt, das heißt, man verbrennt mehr Kalorien als bei einem anderen Training und das in kürzerer Zeit", informiert Rothe. Auch Spitzensportler wie Seglerin Lara Vadlau oder Billard-Ass Jasmin Ouschan nehmen immer wieder am funktionellen Krafttraining teil. Auch viele junge Erwachsene sind davon begeistert und trainineren regelmäßig.

Begeisterung bei der Jugend

Sarah Hrstic und Luca Mlekusch sind zwei davon. Die frühere Tänzerin Sarah nimmt zwei Mal in der Woche am funktionellen Krafttraining teil. "Das Training ist anstrengend, aber danach fühlst du dich gut und bist zufrieden", sagt Sarah. Luca Mlekusch spielt seit sieben Jahren Fußball und will beruflich Kampfpilot werden, deshalb will er topfit sein. "Mir macht das Training großen Spaß und es ist ein guter Ausgleich zur Schule, weil man sich auspowern kann", sagt Luca.

Zur Sache:

Jugendliche sollten dieses Training nie mit Gewichten absolvieren, weil sie sich in der Wachstumsphase befinden.

Eine gute Rumpfkraft ist Bedingung für die Übungen mit Gewichten beim Training.

Das funktionelle Training kann überall gemacht werden, weil man auch nur mit dem eigenen Körpergewicht trainineren kann.


Das Training ist sehr intensiv und dauert circa eine Stunde. Es sollte in der Regel nicht öfter als drei Mal in der Woche absolviert werden.

Gute Kombination um fit zu werden, ist zwei Mal in der Woche funktionelles Training und ein bis zwei Mal Ausdauer trainieren.
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