Wahlheimat Klosterneuburg
Große Trauer um Friedrich Schwardtmann

- Friedrich-W. „Freddy“ Schwardtmann wurde in seiner Wahlheimat Klosterneuburg mit dem Kulturpreis der Stadtgemeinde ausgezeichnet.
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Der in Köln geborene Schauspieler hat sich Klosterneuburg als Wahlheimat auserkoren und wurde hier mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Er verstarb kürzlich in seinem 70. Lebensjahr.
KLOSTERNEUBURG. Friedrich Schwardtmanns Berufung war es, Menschen zu unterhalten und zum Lachen zu bringen. Als Schauspieler hat er in zahlreichen Theaterauftritten, Filmen und Lesungen sein Publikum 40 Jahre lang auf literarische Reisen mitgenommen und begeistert. Der gebürtige Kölner wuchs in Südtirol auf. Nach seiner Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen begann er seine Bühnenkarriere an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach.
Josefstadt
Über drei Jahrzehnte prägte er das Ensemble des Theaters in der Josefstadt in Wien. Dort stand er in Klassikern wie Molières Tartuffe, Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald oder Schnitzlers Professor Bernhardi ebenso auf der Bühne wie in zeitgenössischen Stücken, etwa Milo Dors Die Schüsse von Sarajewo. Besonders populär war sein Auftritt in der Komödie Der keusche Lebemann an der Seite von Ossy Kolmann. Auch bei den Salzburger Festspielen, dem Festival Steirischer Herbst, den Sommerspielen Perchtoldsdorf und den Seefestspielen Mörbisch hinterließ er bleibenden Eindruck.

- Friedrich Schwardtmann wurde in Köln geboren.
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Neben dem Theater war Schwardtmann auch im Fernsehen präsent. Er wirkte in Produktionen wie Tatort (1990), Almenrausch und Pulverschnee (1993), Der Bockerer III (2000) und der ORF-Serie Polly Adler (2008) mit und verlieh seinen Rollen markante Kontur. Für sein kulturelles Wirken wurde er 2013 von seiner Wahlheimat Klosterneuburg mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Schwardtmann verstarb Ende Juli in seinem 70. Lebensjahr. Sein Begräbnis fand auf dem Friedhof Klosterneuburg Weidling im engsten Freundes- und Familienkreis statt.

- Friedrich Schwardtmanns Berufung war, Menschen zu unterhalten und zum Lachen zu bringen.
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