Stressiges Wochenende: Klosterneuburger wissen wie man feiert

- Alexandra Nurscher mit Tochter Sarah Nurscher.
- Foto: Brandtner
- hochgeladen von Bezirksblätter Archiv (Caroline Szarka)
Von wegen „Schnarch.at“ – das war passée, zumindest galt dies am vergangenen Wochenende.
KLOSTERNEUBURG. Das letzte Wochenende hatte es in sich, zuerst der Kinder-Flohmarkt am Samstag im Aupark, gefolgt oder parallel dazu das wieder auferstandene Höfefest und dann noch das Kierlinger Straßenfest mit Feuerwerk am Sonntag zum krönenden Abschluss.
Flohmarkt mit Gustostückerl
Der Kinderflohmarkt in Klosterneuburg im Aupark, mittlerweile schon eine Institution hat sich wieder zu Schulbeginn eingestellt. Bei den Standlern herrschte reges Treiben, wenn auch das Publikum nicht ganz so zahlreich erschien wie zuletzt vor den Sommerferien. Einige waren zufrieden mit dem erzielten Verkaufserlös, andere hätten sich mehr erwartet. War es das sehr heiße Wetter, oder auch das parallel stattfindende Höfefest? Man konnte es nicht genau sagen. Aber es wurden viele Kunden gesehen, große und kleine, mit zahlreichen Gustostückerln zufrieden davon ziehen. Und einige Gustostückerln landeten dann auch im vom Verein organisierten Transporter. Diese Sachen werden noch einen wertvollen Dienst in armen Dörfern in Ungarn leisten.
Gewürztraminer und Höfekipferl
Weiter ging es zum Höfefest, endlich wieder da nach zweijähriger Pause, wo einiges los war. Veranstalter und Moderator Michael Bauer konnte man sich begleitet von Musik und Kulinarik von Hof zu Hof hanteln. Neben Michael Bauer haben auch Ingrid Erkyn, Elisabeth-Joe Harrit und Kristen Ziegler moderiert. Während am Nachmittag eher die Kinder und Familien im Vordergrund standen, waren es am Abend dann die Jugendlichen und Junggebliebenen, die entsprechend unterhalten wurden. Viele Klosterneuburger, einige bekannte wie Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und viele weniger bekannte Gesichter wurden gesehen und waren erfreut über die Wiederauferstehung des Höfefestes und hoffen auf ein kontinuierliches jährliches Fortführen zugunsten aller. In den einzelnen Höfen fand man immer wieder genügend Platz vor, um sich bei einem tibetischen Gebet oder einer Lesung oder einer musikalischen Darbietung, wie z.B. Monika Kallausch niederzulassen. Viel los war im „Hof am Platz“, der bereits jüngst schon für Schlagzeilen sorgte. Hier wurde für das zukünftige Projekt die Werbetrommel gerührt. Ein Hotspot mit Geschäften, Büros, Wohnungen und grünem Innenhof soll demnächst hier im Zentrum realisiert werden. Viele wollten die Gelegenheit nutzen noch ein letztes Mal dort einzukehren, kostenlos, und sich vom Projekt-Team ein paar Einblicke geben zu lassen. An dieser jetzt schon noblen Adresse konnte man auch fein speisen, mit „Silberbesteck und Glastellern“. Die Besucher genossen dort sichtlich die Atmosphäre, im Beisein von der Gruppe „Gewürztraminer“, die ordentlich Stimmung mit Django Jazz machte. Viele schwangen das Tanzbein und ließen die Hüften schwingen. Ein anderes Highlight auf der kulinarischen Seite war das Höfekipferl, eines der letzten konnte man noch zu späterer Stunde ergattern. Es ist ein eigens bereits zum 2. Höfefest kreiertes Kipferl gefüllt mit Nuss und Ribisel. Saisonal, regional ist die Devise bei den ausgewählten Zutaten. Das herrliche Wetter ließ die Wiederauferstehung des Höfefestes zu einem kultigen Event werden.
Traditionen aufrecht erhalten
Und am Sonntag ging’s weiter mit dem Kierlinger Straßenfest. Begonnen hat es traditionell mit der Messe und dem Aufmarsch des Donautaler Dampfgebläses, nachmittags fand man eine gemütliche Kierlinger Gästeschar bei Grillhendln, Sturm und weißen G‘spritzten vor sowie natürlich auch die obligatorischen Kierlinger Mehlspeisen, wie z.B. die Kardinalschnitten. Bei bestem Wetter klang der Abend mit der Band Austria 5 aus, bekannter Austropop war bis übers Kierling Tal hinaus bis spät in den Abend zu hören. Ein fulminantes Feuerwerk anläßlich des 30. Jahrestages ließ das festliche Wochenende bei herrlichstem Spätersommerwetter ausklingen.
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