Grundsteinlegung am ISTA Campus:
Drei Laborgebäude mit Platz für 30 Forschungsgruppen

Vertreter:innen des ISTA sowie von Bund, Land und Gemeinde bei der Grundsteinlegung: Christoph Kaufmann, Martin Hetzer, Stephan Pernkopf, Barbara Weitgruber, Maria Theresia Eder, Georg Schneider, Gabriele Pöll, Barbara Abraham, Martina Höllbacher, Christoph Reiter.
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Bis 2028 entstehen auf dem Campus des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) drei neue Laborgebäude mit über 25.000 m2 Nutzfläche. Die unter dem Namen Lab7 zusammengefasste Gebäudegruppe schafft Labore und Büros für rund 30 Forschungsgruppen und Administration. Zusätzlich finden eine Cafeteria, ein Health Center und ein Learning Center für die wachsende Campus Community aus bereits über 1.300 Mitarbeitenden Platz. Der Grundstein für Lab7 wurde am Montag vom Management des ISTA sowie Vertreter:innen von Bund und Land gelegt.

Rendering der drei Gebäude (Lab 7), welche bis 2028 im Norden des ISTA Campus gebaut werden. Sie werden Platz für rund 30 Forschungsgruppen bieten. | Foto: ATP | ISTA
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MARIA GUGGING. Am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) forschen aktuell rund 90 Forschungsgruppen in den Naturwissenschaften, der Mathematik und den Computerwissenschaften. Über 1.300 Forschende und Mitarbeitende aus rund 80 Ländern machen hier Spitzenforschung möglich. Bis 2036 soll das Institut mit rund 150 Forschungsgruppen und über 2.000 Personen die Größe erreicht haben, um sich dauerhaft in der Weltklasse der internationalen Grundlagenforschung zu etablieren. Für dieses Wachstum braucht es auch neue Gebäude und Infrastruktur. Der nächste Schritt dafür wurde nun gesetzt.

Feierliche Grundsteinlegung für drei neue Laborgebäude am ISTA Campus: Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Martin Hetzer, Präsident des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Barbara Weitgruber sowie ISTA Managing Director Georg Schneider versenken symbolisch eine Zeitkapsel.
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ISTA Management, Bund und Land bei Grundsteinlegung

Bei der Grundsteinlegung für drei neue Laborgebäude versenkten ISTA Präsident Martin Hetzer, ISTA Managing Director Georg Schneider, gemeinsam mit Barbara Weitgruber, Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, in Vertretung von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, sowie Landeshauptfrau-Stellvertreter für Energie, Wissenschaft und Landwirtschaft Stephan Pernkopf, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, symbolisch eine Zeitkapsel, die im Gebäude verbaut wird. Bund und Land leisten jeweils 75 bzw. 25 Prozent der Grundfinanzierung des Instituts, welches ebenfalls sehr erfolgreich in der Einwerbung von Drittmitteln – z.B. vom Europäischen Forschungsrat – ist.

Feierliche Grundsteinlegung für drei neue Laborgebäude am ISTA Campus: Martin Hetzer, Präsident des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Barbara Weitgruber sowie ISTA Managing Director Georg Schneider haben symbolisch eine Zeitkapsel versenkt.
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Verlässlichkeit, Exzellenz & Entwicklung

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sprach von einer logischen Weiterentwicklung am ISTA, erinnerte aber auch daran, dass es „damals eine schwer hinterfragte Entscheidung“ gewesen sei. „Heute – 20 Jahre später – können wir sagen, es ist ein großer Erfolg geworden“, betonte Pernkopf, dass das an der „Verlässlichkeit und Exzellenz“ liege. Das ISTA sei weltweit führend. Pernkopf sprach auch die Verlässlichkeit seitens der Politik an und, dass durch den 15a-Vertrag mit dem Bund die Finanzierung gesichert sei. Was damals, 2009, mit knapp 40 Mitarbeitenden begonnen habe, seien jetzt über 1.300 und sollen bis 2036 über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt sein.
„So ein Wachstum braucht Bautätigkeit“, bedankte sich der LH-Stellvertreter bei den Expertinnen und Experten sowie Martina Höllbacher, Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung, und Christoph Reiter-Havlicek, Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, und ihren Teams für ihre Arbeit sowie beim Bund für die Zusammenarbeit und wünschte den Handwerkern „gutes Gelingen“. Als Wünsche gab Pernkopf dem ISTA mit auf den Weg, dass die „Freiheit von Wissenschaft und Forschung garantiert ist“, dass die Erfolge weiter fortgeführt werden und, „dass die Erkenntnisse der Wissenschafts- und Forschungsarbeit für eine positive und gedeihliche Entwicklung der Gesellschaft beitragen“.

Barbara Weitgruber, Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sagte, dass das Lab7 sei „wichtiger Meilenstein“ und „ein Schritt Richtung 150 Forschungsgruppen bis 2036“ sei. In Zeiten knapper Budgets sei eine gesicherte Finanzierung „ein Zeichen dafür, dass die Bundesregierung gemeinsam mit dem Land Niederösterreich auf Exzellenz setzt“, betonte die Sektionschefin, dass das ISTA nicht nur in der Grundlagenforschung ausgezeichnet sei, sondern auch Modellcharakter in der Wissenschaftsvermittlung habe – wie man am VISTA sehe – und sprach auch den Technologietransfer an.

ISTA-Präsident Martin Hetzer bezeichnete das Lab7 ebenso als einen „wichtigen Meilenstein in der Entwicklung“, um das Ziel von 95 auf 150 Forschungsgruppen zu erreichen. Damit werde ermöglicht, „größere Fragestellungen, die unsere Gesellschaft betreffen, interdisziplinär zu erforschen“, führte Hetzer aus, dass man durch diese drei neuen Gebäude Platz habe weiterhin internationale Talente hierher zu bringen. Er bedankte sich für die Zusammenarbeit mit Land und Bund, durch die „die enormen Bautätigkeiten“ umgesetzt werden.
ISTA Managing Director Georg Schneider: „Wir ziehen Menschen aus der ganzen Welt an.“ Und weil am ISTA viele Menschen aus dem Ausland seien, sei auch Betreuung sehr wichtig, führte Schneider aus, dass es im Lab7 neben einer Cafeteria und einem Learning Center auch ein Health Center geben werde. Er sprach auch den ISTA Kindergarten an und betonte, dass es wichtig sei, ein Gesamtpaket anzubieten.

Blick auf den zukünftigen Campus Plaza des ISTA. In zwei weiteren Bauphasen werden insgesamt noch fünf weitere Laborgebäude entstehen. Alle acht Gebäude der drei Bauphasen werden sich entlang des neuen Campus Plaza im nördlichen Teil des Geländes erstrecken. Damit kann das Institut im Jahr 2036 dann rund 150 Forschungsgruppen und über 2000 Mitarbeitenden Platz für Spitzenforschung und deren Unterstützung bieten. | Foto: ATP | ISTA
  • Blick auf den zukünftigen Campus Plaza des ISTA. In zwei weiteren Bauphasen werden insgesamt noch fünf weitere Laborgebäude entstehen. Alle acht Gebäude der drei Bauphasen werden sich entlang des neuen Campus Plaza im nördlichen Teil des Geländes erstrecken. Damit kann das Institut im Jahr 2036 dann rund 150 Forschungsgruppen und über 2000 Mitarbeitenden Platz für Spitzenforschung und deren Unterstützung bieten.
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Drei neue Gebäude für Weltklasse-Forschung bis 2028 – fünf weitere bis 2034

Die drei Neubauten umfassen über 25.000 m2 Nutzfläche und werden Platz für etwa rund 30 Forschungsgruppen sowie weitere gemeinsam genutzte Labore und Gemeinschaftsräume bieten. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. In zwei weiteren Bauphasen werden bis 2031 zwei weitere Gebäude (25.000 m2) und bis 2034 nochmals drei Gebäude (10.000 m2) gebaut. Alle Gebäude dieser drei Bauphasen werden sich entlang einer neuen Campus Plaza im nördlichen Teil des Geländes erstrecken.

Infos zum Ausbau & Einblicke in die Wissenschaft

Lab7 wird die nächste große Erweiterung des Campus, nachdem im vergangenen Herbst das VISTA Science Experience Center sowie ein neuer Instituts-Kindergarten eröffnet wurden. Aktuell im Bau – direkt sichtbar von der Hauptstraße – befindet sich außerdem der Wirtschaftshof für das Institut, bei dem im März bereits die Gleichenfeier, also der Abschluss des Rohbaus, begangen wurde.

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