Kunst zum Mitmachen
Kunstprojekt „Outdoorgalerie“ am Skateplatz

Die Klosterneuburger Künstler Stefan Moerth und Marko Djurdjevic - "Mutter Erde blickt uns traurig entgegen, als ob sie nach Hilfe ruft, während auf ihr Schindluder betrieben werden. Unendlich verschmutzen wir unser einziges Zuhause mit dem unermüdlichen Wachstum im Sinn, ohne Rücksicht auf die Zukunft Immanentes Wachstum auf einem endlichen Planeten. Es ist Zeit dieses Paradox zu ändern – JETZT." | Foto: GEH.BEAT
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  • Die Klosterneuburger Künstler Stefan Moerth und Marko Djurdjevic - "Mutter Erde blickt uns traurig entgegen, als ob sie nach Hilfe ruft, während auf ihr Schindluder betrieben werden. Unendlich verschmutzen wir unser einziges Zuhause mit dem unermüdlichen Wachstum im Sinn, ohne Rücksicht auf die Zukunft Immanentes Wachstum auf einem endlichen Planeten. Es ist Zeit dieses Paradox zu ändern – JETZT."
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  • hochgeladen von Angelika Grabler

KLOSTERNEUBURG. Vor mittlerweile vier Jahren gelang es GEH.BEAT – Mobile Jugendarbeit Klosterneuburg der Pro Juventute, mit Genehmigung der Stadtgemeinde eine Fläche für legales Graffiti in Klosterneuburg bereit zu stellen. Nachdem seitdem jedes Jahr die sogenannte „Wall of Fame“ mit Jugendlichen neu gestaltet wurde, entstand im vorigen Jahr eine Vision für ein bahnbrechend neues Gesamtkonzept: Das Hütterl am Skateplatz in Klosterneuburg soll sich in eine frei zugängliche Kunst-Galerie verwandeln, die im öffentlichen Raum zur Auseinandersetzung mit Werken junger Künstler*innen einlädt.
Unter künstlerischer (An-)Leitung von Stefan Moerth und Marko Djurdjevic legten im Rahmen eines Graffiti-Jams in den Sommerferien einige Jugendliche wieder tatkräftig Hand an und verwirklichten bildnerisch gesellschaftskritische Sichtweisen zum Thema Ausbeutung unseres Planeten und dessen katastrophalen Auswirkungen wie dem Klimawandel.

Mitmachen erwünscht

An den Samstagen 12.9. und 19.9. wird ab 13 Uhr die Hütte weiter gestaltet. Alle, die mitmachen wollen sind willkommen – die Teilnahme ist gratis.
Selbstverständlich gilt auch an dieser aktuell einzigen legalen Wand für Graffiti-Kunst in Klosterneuburg der Ehrenkodex unter Streetartisten: Das “Crossen” – also die Zerstörung eines Pieces mit Linien oder “Sprüchen”, wodurch das Bild völlig wertlos wird, gilt als ausgesprochen respektlos. Ebenso ist das “Going Over”, sprich das Übermalen eines Bildes tabu - außer jemand kann es wirklich besser und schafft damit ein neues Kunstwerk.

Die Klosterneuburger Künstler Stefan Moerth und Marko Djurdjevic - "Mutter Erde blickt uns traurig entgegen, als ob sie nach Hilfe ruft, während auf ihr Schindluder betrieben werden. Unendlich verschmutzen wir unser einziges Zuhause mit dem unermüdlichen Wachstum im Sinn, ohne Rücksicht auf die Zukunft Immanentes Wachstum auf einem endlichen Planeten. Es ist Zeit dieses Paradox zu ändern – JETZT." | Foto: GEH.BEAT
Die Klosterneuburger Künstler Stefan Moerth und Marko Djurdjevic - "Vorbilder wie Influencer auf Instagram und Co können Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben und auch dem eigenen Körper wecken, da sie einen immensen Druck erzeugen, dem propagierten idealen Körperbild zu entsprechen. Das kann z.B. zur Entwicklung eines gestörten Essverhaltens führen.
„Dieses Graffiti war für mich eine Herzensangelegenheit, weil ich insbesondere viele junge Frauen sehe, die genau das Problem haben. Essstörungen werden oft verharmlost und genau das ist das gefährliche bei der Sache. Ich wollte mit dem Graffiti jungen Frauen und auch jungen Männern die Augen öffnen, das jeder perfekt ist so wie er bzw. sie ist und nicht einem kaum erreichbaren Körperbild nachlaufen muss.“ | Foto: GEH.BEAT
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