Auswege aus der europäischen Sinnkrise

Im Saal der Raiffeisenbank Klosterneuburg wurden die Vorträge abgehalten.
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KLOSTERNEUBURG (red.) Der langjährige EU-Kommissar Franz Fischler erzählte in Klosterneuburg als Gast der Österreichischen Gesellschaft für Völkerverständigung seine Sicht der derzeitigen Situation der Europäischen Union. Der Zeitpunkt knapp drei Wochen nach der Brexit-Abstimmung in Großbritannien hätte nicht besser gewählt werden können. Dass sich die Mehrheit gerade der älteren Briten gegen einen Verbleib ihres Landes in der EU entschied, sei zwar selbst für die Austrittsbefürworter völlig überraschend gewesen, doch habe sich schon davor gezeigt, dass Europa in einer Sinnkrise stecke. „Wollen denn diese derzeit noch 28 Länder überhaupt noch miteinander?“, fragt Fischler und meint, dass viele Regierungschefs der Mitgliedsländer nicht mehr viel mit dem europäischen Gedanken gemeinsam hätten.
„Im Hause Europa regnet es durchs Dach“ , meint er, sieht aber die Gefahr eines Öxit in der Bevölkerung als kein Thema.

Im Saal der Raiffeisenbank Klosterneuburg wurden die Vorträge abgehalten.
Der langjährige EU-Kommissar Franz Fischler erzählte seine Sicht der derzeitigen Situation der Europäischen Union.

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