12.09.2014, 11:25 Uhr

Eine 50-Jährige auf Irr- und Abwegen

(Foto: Dominik Pongracic)

Wienerin versuchte erst einen Einbruch in Klosterneuburg, stahl dann ein Auto und verursachte anschließend damit einen Unfall.

KLOSTERNEUBURG (red). Eine 50-jährige Frau aus dem 6. Bezirk in Wien ist verdächtig, in der Nacht zum 9. September, versucht zu haben, in ein Wohnhaus im Gemeindegebiet von Klosterneuburg einzubrechen – was ihr jedoch nicht gelang. Anschließend soll sie einen auf dem Grundstück abgestellten Pkw, bei dem der Schlüssel steckte, in Betrieb genommen und damit in eine nahegelegene Gasse gefahren sein, wo sie anscheinend Sachbeschädigungen an zwei weiteren Fahrzeugen verübte. Sie dürfte den entwendeten Pkw gegen einen in einer Hauseinfahrt geparkten Pkw gelenkt und bei einem weiteren Pkw den Lack mithilfe eines spitzen Gegenstandes zerkratzt haben.
Gegen 8.10 Uhr ereignete sich bei einer Bahnunterführung auf der Wiener Straße in Klosterneuburg ein Verkehrsunfall. Die 50-Jährige wollte mit dem entwendeten Pkw offenbar eine vor ihr fahrende Fahrzeugkolonne rechts überholen. Dabei soll sie einen Lkw beifahrerseitig touchiert haben, mit einem Pkw seitlich kollidiert sein und ein Fahrrad am Hinterreifen gestreift haben.
Der Pkw-Fahrer, ein 44-jähriger Mann aus dem Bezirk Wien-Umgebung, erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Mödling gebracht. Die Radfahrerin und der Lkw-Fahrer blieben unverletzt.
Der Fahrzeugbesitzer des entwendeten Pkws erstattete in der Zwischenzeit die Anzeige bei der Polizei.
Bedienstete der Polizeiinspektion Klosterneuburg nahmen die 50-Jährige am Unfallort in Klosterneuburg vorläufig fest. Ein mit der Frau durchgeführter Alkotest verlief negativ. Sie machte einen verwirrten Eindruck und konnte nicht einvernommen werden.
Die durch die Tathandlungen entstandene Schadenssumme ist derzeit nicht bekannt.
Die Verdächtige wurde gemäß Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die dortige Justizanstalt eingeliefert.
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