16.11.2016, 00:00 Uhr

So süß schmeckt die Klosterneuburger Weihnacht

Neben den Klassikern wie den Linzeraugen und Zimtblättern präsentiert Roman Wurbs jährlich auch eine neue Sorte.

Die Bezirksblätter entlockten begeisterten Bäckern der Region ihre Geheimnisse.

KLOSTERNEUBURG. Vanillekipferl, Zimtblätter und Lebkuchen: In den kommenden Wochen duftet es nach herrlichen Weihnachtsgebäck. Bei den Rezepten allerdings gibt es kleine aber feine Geheimnisse. Von Haus zu Haus, Region zu Region schmeckt ein Vanillekipferl oft anders. Wir haben in die Backrohre in Klosterneuburg geschaut und Großmüttern, Hobbybäckern und Konditoren ihre Geheimnisse entlockt. Die besten Rezepte werden in den kommenden Wochen abgedruckt.

Tipps, Tricks und Hanf

Mit rund zehn Sorten legt die Ideenkonditorei Wurbs vor, Bäcker Roman Wurbs erklärt: "Wir haben von Linzeraugen, Vanillekipferl und Zimtblättern einiges, aber trotzdem probieren wir in der Backstube immer wieder Neues aus." Für die kommende Advent-Saison möchte Wurbs noch nicht zu viel verraten, aber eins sei klar, "momentan experimentieren wir mit Hanf – legalem Hanf – und Hafer herum." Persönlich mag er die Zimtblätter am Liebsten, dennoch ist es eine Spielerei. "Man muss beim Kekse backen schon auf vieles achten. Beispielsweise darf man den Teig nicht zu lange mischen, dadurch würde er leichter brechen." Zwei weitere Tipps vom Konditor sind: "Der Teig sollte auch relativ kühl sein, sonst ist er schwer zu verarbeiten. Außerdem kann man bei einem mehrmalig zusammengekneteten Teig ein Dotter untermengen, so wird der Teig wieder geschmeidig."

Vegan und kalorienarm

Dorly Kapeller, Catering-Expertin vom Café Epicur, bäckt rund 15 verschiedene Keks-Sorten. "Neben den Klassikern wie Vanillekipferl und Linzeraugen habe ich auch vegane Kekse im Angebot. Außerdem probiere ich jedes Jahr zwei neue Sorten aus", erzählt die 58-Jährige. Heuer überrascht sie mit Maroni-Spezialitäten. Zu backen beginnt sie zum ersten Advent, "das ist meist meine Nachtarbeit, weil ich alles frisch zubereite und es ist alles Natur pur." Ihre persönliche Lieblingssorte sei die Rohkostkugel, welche aus getrockneten Früchten, Nüssen und Honig bestehen, Dorly Kapeller erklärt: "Da braucht man kein schlechtes Gewissen haben beim Naschen."
Hier schließt sich auch Andrea Himmler an: "Ich esse gerne Kekse mit Getreide oder Nüssen, die bleiben nicht so auf den Hüften, wie andere Sorten."
Um beim Backen Erfolg zu haben, rät Dorly Kapeller unseren Leserinnen: "Frische Zutaten, eine hübsche Weihnachtsmusik einlegen und gemeinsam backen – gemeinsam macht das Backen mehr Spaß."

Zur Sache

Schicken Sie uns ihr persönliches Lieblingsrezept: klosterneuburg.red@bezirksblaetter.at oder Rudolf Buchinger-Straße 5, 3430 Tulln zu. Alle Rezepte finden Sie auch in unserem Internet-Channel meinbezirk.at/keks16.

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