„G‘mischter Satz“ am Weingut Rosner
Witze, Wiener Lieder und Percussion
- "G'mischter Satz" mit Gastgeber Stefan Rosner (links)-´.
- hochgeladen von Manfred Kellner
MANFRED KELLNER
LANGENLOIS Unter dem Motto „Wienerisches und Weinehrliches“ trat der „G‘mischte Satz“ am Abend des 26. Juni 2026 mitten in den Weinreben des Langenloiser Weinguts Rosner auf. Gerald Eder, Erwin Rauscher und Raphael Lehmann brachten - zum dritten Mal in dieser Zusammensetzung – Witze und Anekdoten sowie Wiener Lieder, Austro-Pop, Hits, Schlagzeug-Highlights und Parodien.
Oberhalb des Großen Buriweges
Der „G‘mischte Satz“ spielte auf einem Plateau oberhalb des Großen Buriwegs mit einem fantastischen Blick über die Weingärten, die hier tatsächlich Weinberge sind – und das trotz Pergola, einzelnen Bäumen und vielen Sonnenschirmen zunächst noch in der heißen Abendsonne lag. Nach der Pause brachte der sinkende Stand der Sonne etwas Entspannung bei den Temperaturen. Die Veranstaltung war ausverkauft.
Parodien und Gedichte
Gerald Eder brachte in seinen Beiträgen viele neue Witze und Geschichten sowie Gedichte des Wiener Heimatdichters und Humoristen Anton Krutisch (1921 -1978). Sehr erfreulich: Der Erzähler hatte viele neue Sprüche und Anekdoten ausgegraben, mit denen er sein Publikum mitriss – begleitet von Erwin Rauscher am Schlagzeug und Raphael Lehmann auf der Gitarre. Zwei Gustostücke bei seinen Auftritten: die Hans-Moser-Imitation mit der „Reblaus“ sowie das Lied „Mei Nasl is so rot“ in Moser-Manier.
Neuer Version und Percussionshow
Sehr schön auch der gemeinsame Auftritt von Eder und Rauscher bei einer neuen Vision von „Ein Loch ist im Eimer“ in Form von „Es ist kein Wein mehr in der Flasche“ – musikalisch dezent von Raphael Lehmann begleitet. Mit Fußballer-Zitaten (Oldies but Goodies) griff Eder indirekt auch das Thema Fußball-WM auf. Rauscher begleitete und akzentuierte den Auftritt des „G‘mischten Satzes“ und zeigte als furiosen Start nach der Pause Teile seiner Percussion-Show.
Wiener Lieder und Austro-Pop
Raphael Lehmann stellte an diesem Abend seine große musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. Er spielte nicht nur Wiener Lieder („Die Engel machen Urlaub in Wien“, „Der g‘schupfte Ferdl“, „Der Nackerte im Hawelka“ und andere), sondern auch Austro-Pop und Hits (etwa „Segel im Wind“ von Peter Cornlius und „Cordula Grün“.
Es war schon nach 22 Uhr, als der Abend seinen Schlusspunkt erreichte: mit „Fürstenfeld“ von STS und viel Beifall für den „G‘mischten Satz“ am Weingut Rosner.
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