'Ich lasse meine Rinder leben'

Hubert Gassner und Stefanie Buchinger unter ihrem Nussbaum im Klosterhof.
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JAIDHOF. Hubert Gassner lebt mit Stefanie Buchinger am Klosterhof, wo sie zwei Ferienwohnungen anbieten. Außerdem ist Gassner Bio-Landwirt. Er baut Hafer, Dinkel, Weizen, Roggen, Hanf, Leinsamen, Buchweizen und weiße Lupinen, die gerne als Sojaersatz verwendet werden, an. Seine Produkte bietet er auf Bio-Weihnachtsmärkten an.
Außerdem besitzt Hubert Gassner sechzig Rinder, die auf vier Weiden in der Gemeinde Rastenfeld leben. Früher wurden die Tiere vermarktet, doch damit ist seit einem Jahr Schluss. Denn damals lernte der Bio-Bauer den Verein Happy Pigs der Veganerin Stefanie Buchinger kennen, die ihre eigenen Schweine auf einer Weide leben lässt, bis sie eines natürlichen Todes sterben.
"Ich lasse meine Rinder leben", sagt Hubert Gassner und erzählt von seinen Erlebnissen - zum einen im Schlachthof, zum anderen von den Tiertransporten, die seine Tiere gemeinsam mit anderen abholten.
"Ich bin froh, dass ich den Mut gefunden habe umzudenken und neue Wege zu gehen. Heute bieten wir gegen Voranmeldungen begleitete Besuche auf der Weide an. Dort können Kinder und Erwachsene die Rinder beobachten, streicheln, einfach kennenlernen. Finanziert wird das Projekt zum Teil mit Patenschaften, die Interessierte übernehmen können", sagt der Gassner, der sich schon seit einiger Zeit vegan ernährt. Alle Informationen zu den Patenschaften finden Sie auf www. rinderwahnsinn.at.
Zuspruch für seine Art der Tierhaltung bekommt er auch vom Bürgermeister der Gemeinde Jaidhof. Franz Aschauer informierte sich über Gassners Modell der Tierhaltung am Tag des Weidezauns. Wer Getreide oder Wildkräuter beziehen möchte oder die Rinder besuchen möchte, kann sich bei Hubert Gassner unter 0676/6299079 melden.

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