Bezirk Krems
Arbeitslosigkeit ist weiterhin rückläufig

AMS Krems: Geschäftsstellenleiter Erwin Kirschenhofer informiert.
  • AMS Krems: Geschäftsstellenleiter Erwin Kirschenhofer informiert.
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Der vergangene Konjunkturaufschwung wirkt auch noch Ende Februar auf dem heimischen Arbeitsmarkt nach, sodass auch am Höhepunkt der Saisonarbeitslosigkeit ein erfreulicher Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bezirk Krems gegenüber dem Vorjahr registriert werden kann. Aber auch eine sehr gute Baukonjunktur und das milde Wetter stützen aktuell den Arbeitsmarkt. Trotz der schwächer gewordenen Konjunktur zeigt sich die Arbeitsmarktentwicklung somit noch immer erstaunlich robust.

Vergleich zum Vorjahr: Weniger Arbeitslose

Die Zahl der im Februar beim AMS Krems arbeitslosen Personen liegt bei 2.914. Das ist um 54 oder  Minus 1,8 Prozent niedriger als im Februar 2019. „Sehr erfreulich ist auch, dass das AMS Krems die Dauer der Arbeitslosigkeitsepisoden weiter verkürzen konnte. Ende Februar lag sie bei durchschnittlich 198 Tagen und damit 22 Tage unter dem Wert vom Februar 2019", analysiert AMS Krems Geschäftsstellenleiter Erwin Kirschenhofer.

All diese Rahmenbedingungen führen ebenso Ende Februar dazu, dass der Arbeitsmarkt – auch dank der Aktivitäten des AMS Krems – in Summe besser dasteht als prognostiziert:
Anhaltende Entspannung bei der Jugendarbeitslosigkeit (-28 od. -10,1 Prozent auf 250).
Überdurchschnittlicher Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen (-81 od. -17,7 Prozent auf 377).
Starkes Plus an gemeldeten offenen Stellen (+171 od. +31,8%) gegenüber Februar 2019.  Die (geschätzte) Arbeitslosenquote im Februar 2020 sank im Bezirk Krems gegenüber dem Vorjahr um 0,1 -Pkte. auf 8,3% und liegt demnach erfreulicherweise nach wie vor unter dem Landesschnitt in NÖ mit 8,7%.

Neues Unterstützungsangebot nach der Karenz

050 904 342: Hotline für den beruflichen Wiedereinstieg nach der Babypause
Fast jede fünfte arbeitslose Frau in Niederösterreich ist eine Wiedereinsteigerin nach der Familienpause. Das Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ bietet nun diesen Frauen (und auch Männern!) ein besonderes Service an: Unter der Telefonnummer 050 904 342 bieten AMS-Beraterinnen Personen, die sich bereits während der Karenz in Richtung Arbeitsmarkt orientieren, maßgeschneiderte Information und Beratung.

„Nach der Geburt eines Kindes ist auch die berufliche Zukunft und die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung mit der Arbeit der Eltern zu planen. Gute Vorbereitung ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg“, freut sich AMS Krems-Chef Erwin Kirschenhofer mit dieser Hotline ab sofort ein zusätzliches Service anbieten zu können. „Am besten ist es, wenn Arbeitslosigkeit erst gar nicht eintritt. Daher bieten wir Eltern telefonische Beratung bereits während und vor dem Ende des Kindergeldbezuges an“, erklärt Erwin Kirschenhofer.

Hotline unter 050 904 342 von Montag bis Freitag

In der ServiceLine, dem AMS-Call Center, wurde ein Expertinnen-Team eingerichtet: 13 Beraterinnen bieten Info und Beratung zu Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg nach der Babypause. Die Themen, die sie mit den AnruferInnen besprechen sind:

Information zu Karenz und Elternteilzeit

Jobaussichten am (regionalen) Arbeitsmarkt
Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Förderangebote des AMS
Kontakt zu weiteren Beratungsstellen in Niederösterreich
Zusendung von Infomaterial und Terminvereinbarung mit dem zuständigen AMS.

Die Hotline für WiedereinsteigerInnen ist unter der Telefonnummer 050 904 342 von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag von 7.30 bis 13.00 erreichbar.

2019: 143 Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause arbeitslos gemeldet

Im Durchschnitt des letzten Jahres waren 127 Frauen und 16 Männer nach der Babypause beim AMS Krems arbeitslos gemeldet. Damit sind 13% der jobsuchenden Frauen Wiedereinsteigerinnen. „Lange Unterbrechungen der Erwerbskarriere haben vor allem für Frauen einen Karriereknick zur Folge. Die Expertinnen unserer Hotline begleiten bei einem möglichst sanften Übergang in die Berufswelt“, so Erwin Kirschenhofer abschließend.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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