05.04.2017, 13:11 Uhr

24 Stunden Bereitschaft der Feuerwehrjugend Hadersdorf

(Foto: FF-Hadersdorf)
HADERSDORF/KAMP. Wie auch schon in den Jahren zuvor fand die 24-Stunden Bereitschaft der Feuerwehrjugendmitglieder auch heuer wieder statt. Nach einer kurzen Besprechung und Einweisung der Kinder durch das Betreuerteam wurde die Verpflegung sichergestellt und gemeinsam Lebensmittel eingekauft.
Im Anschluss daran wurde der Schulungsraum in ein "Matratzenlager" umgebaut und jeder Jugendliche baute sich seinen eigenen Schlafplatz für die kommende Nacht. Parallel dazu wurde damit begonnen, selbstgemachte Pizzas zusammenzustellen und für das spätere Abendessen köstlich zu belegen und vorzubereiten.

Während diesen Tätigkeiten schrillte für die Feuerwehjugend auch schon das erste Mal die Alarmglocke. Technischer Einsatz - PKW gegen Fußgänger lautete das "Einsatzstichwort". Wie auch bei echten Alarmierungen, zu welchen die Aktivmannschaft ausrückt galt es auch hier keine Zeit zu verlieren. Rasch wurde die Einsatzbekleidung angezogen, die Fahrzeuge besetzt und zum Übungsort ausgerückt. Vor Ort galt es das Fahrzeug mit vereinten Kräften zu sichern sowie die Personen zu retten.

Der erste "Einsatz" war gemeistert und nach dieser interessanten Tätigkeit gab es nun die frisch zubereiteten Pizzas als Stärkung. Nach dem Abendessen wurden noch die zuvor benötigten Geräte versorgt und diverse allgemeine Tätigkeiten durchgeführt.

Kurz nach Mitternacht ertönte für die Jugendlichen erneut der Pager. "Personensuche in der Au" - Übungsannahme war hier, dass ein Forstarbeiter nach den Arbeiten im Wald nichtmehr nach Hause zurückgekehrt war. Von den Jugendlichen wurde auch diese Aufgabe bravourös gemeistert.
Nach diesen aufregenden Stunden kehrte Ruhe in der Gruppe ein und gegen 03:00 Uhr Morgens war Nachtruhe angesagt.

Der nächste Tag startete mit einem stärkenden Frühstück, welches gemeinsam bei der Bäckerei Bartl geholt wurde. Theoretische und praktische Schulungen rundeten den Vormittag ab.

Dabei wurde die richtige Handhabung von Kleinlöschgeräten - insbesondere von Feuerlöscher sowie die Löschgruppe erklärt und auch praktisch beübt.
Kurz nach dr Übung wurde die Feuerwehrjugend bereits zum nächsten Einsatz alarmiert. Ein Behälter, gefüllt mit einer gefährlichen Flüssigkeit hatte Leck geschlagen. Die Jugendlichen mussten dieses Loch abdichten und so den Flüssigkeitsaustritt stoppen.

Burger und Wedges gaben den Kindern dann zu Mittag die nötige Kraft, um den Nachmittag in Angriff nehmen zu können. Die Mittagsruhe dauerte nicht lange an, da die Jugendlichen zu einem Garagenbrand in der Pfarrsiedlung alarmiert wurden. Kurz danach rückten die Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend zum Übungsort aus, um den PKW abzulöschen und die vermisste Person aus dem Keller zu retten.

Bevor sich die 24 Stunden Bereitschaft zu Ende neigte gab es nachmittags noch eine Runde Eis für die Kinder. Im Anschluss daran wurde das Feuerwehrhaus wieder in seinen Ausgangszustand gebracht sowie alle Geräte versorgt und wieder einsatzbereit gemacht. Die Jugendlichen freuen sich schon wieder auf eine spannende und vor allem abwechslungsreiche Bereitschaft im kommenden Jahr.

Solch eine "24 Stunden Bereitschaft" gibt den Kindern die Möglichkeit, sich spielerisch und über einen längeren Zeitraum hinweg mit verschiedenen feuerwehrfachlichen Aufgaben auseinanderzusetzen. Das Wichtigste an solch einer Veranstaltung ist, den Kindern Kameradschaft beizubringen und den Zusammenhalt untereinander zu stärken.
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