11.09.2014, 20:05 Uhr

Kulturhighlight in der mystischen Wachau

Der Spitzer Bürgermeister Andreas Nunzer mit Schauspielerin Ursula Strauss und Landeshauptmann Erwin Pröll.

Am 8. September präsentierte die Schauspielerin Ursula Strauss gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter der Wachau Kultur Melk GmbH, Alexander Hauer und Landeshauptmann Erwin Pröll das diesjährige „Wachau in Echtzeit“ Programm.

Schon das dritte Jahr in Folge belebt das Kulturprogramm „Wachau in Echtzeit“ die Region, ganz abseits vom Massentourismus. Im November wird die Wachau so zum Anziehungspunkt für ein kulturinteressiertes Publikum. „Das Hauptanliegen besteht darin, die Wachau auch zu jenem Zeitpunkt zu beleuchten, wo man es nicht vermutet. Die mystische Wachau, die Wachau in den Wintertagen ist ein unglaublich schönes Bild", so der Landeshauptmann.

Ursula Strauss setzt auf ungewöhnliche Kombinationen. Oft ist die Zusammenarbeit der Künstler in dieser Konstellation eine echte Premiere. Es sind Bekannte, Freunde und Vertraute der Schauspielerin, die sich ganz unterschiedlich inszenieren.
Den Auftakt am 2. November macht Ursula Strauss im Rittersaal der Ruine Aggstein persönlich. Gemeinsam mit den Musikern Matthias Bartolomey sowie Klemens Bittmann und dem Textdichter Ewald Palmetshofer, wird sie performen. „Wo der Hund begraben liegt“, so lautet der Titel des Kammerkonzerts für zwei Sprecher und Saiteninstrumente.

Den ganzen November hindurch finden an den verschiedensten Locations in der Wachau Aufführungen statt. Theater, Lesungen, Musik, Film und vieles mehr wird den Besuchern dargeboten. Am 22. November etwa spielt „Familie Lässig“ ein Konzert. Unter anderem gehören Schauspieler wie Manuel Rubey, Kabarettist Gunkl und Josefstadt-Komponist Kyrre Kvam, zu diesem buntdurchmischten Ensemble.

Begleitet werden alle Veranstaltungen vom Polaroids-Künstler Noah Kolb. Der junge Amerikaner studiert in Wien an der Hochschule für angewandte Kunst. Die gesammelten Aufnahmen, die er mit seiner Sofortbildkamera anfertigt, werden als Abschluss der Programmreihe am 30. November in der Minoritenkirche der Öffentlichkeit präsentiert.
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