Sonntagsbrunch in Mariastein – ein Maturaprojekt des Aufbaulehrgangs an der Fachschule für wirtschaftliche Berufe Wörgl

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Wo: Fürstensaal, 6324 Mariastein auf Karte anzeigen

Für Sonntag, den 16. März 2014, organisierten drei SchülerInnen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe Wörgl im Rahmen ihres Maturaprojektes „Grenzenlos helfen – Entwicklungszusammenarbeit“ einen Sonntagsbrunch in Mariastein. Im Fürstensaal bei der Wallfahrtskirche luden die Schülerinnen Selina Ranacher, Eva Rendl und Julia Wibmer zu einem herzhaften Frühstücksbuffet. Kinder und Jugendliche aus Mariastein und Umgebung umrahmten den Brunch mit Harfen-, Klarinetten- und Hackbrettklängen. 100 Personen folgten der Einladung und machten den Brunch, der ganz im Zeichen des Projektes „Grenzenlos helfen“ von Frau Elisabeth Cerwenka stand, zu einem großartigen Erfolg. 1.215,-- Euro konnten die Schülerinnen nun Frau Cerwenka für die Krankenstation in Ntronang/Ghana übergeben.

Soziales Engagement wird im Aufbaulehrgang an der BFW Wörgl großgeschrieben

Im Rahmen ihres Maturaprojektes des Ausbildungsschwerpunktes „Betriebs- und Sozialmanagement“ an der BFW Wörgl schrieben die SchülerInnen über Entwicklungshilfe. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Thema war es den Schülerinnen vorgegeben, die theoretischen Inhalte des Projektmanagements in die Realität umzusetzen. Aufgrund eines früheren Vortrages von Frau Cerwenka über die Organisation von „Grenzenlos helfen“ an der BFW Wörgl war es naheliegend dieses Projekt konkret zu unterstützen. Neben Sammlungen bei der Weihnachtsandacht an der Schule und beim Tag der offenen Tür wurde mit großem Aufwand der Sonntagsbrunch in Mariastein mit Hilfe der Religionslehrerin Maria Schobert und dem Maturaprojektcoach Heinz Werlberger professionell organisiert. Sponsoren ermöglichten letztendlich den großen Spendenerfolg.

Umfrage in Wörgl: Tiroler sehr spendenfreudig

Außerdem wurde in Wörgl eine Befragung gestartet, um herauszufinden, wie bekannt das Projekt „Grenzenlos Helfen“ von Frau Cerwenka mittlerweile ist. So kennen in der näheren Umgebung von Wörgl (bis 10 km) 90% der befragten Personen das Projekt, im Umkreis von 10 - 20 km ist immerhin noch 67% die Organisation bekannt. Hoch ist auch die allgemeine Spendenbereitschaft der befragten Personen. So gaben 96% an bereits einmal gespendet zu haben. 66% spenden jährlich eine Summe zwischen 10 und 20 Euro, 20% spenden 50 Euro und 10% über 100 Euro für einen guten Zweck. Am höchsten ist die Spendenwilligkeit für Kinder in Afrika, knapp gefolgt von der Bereitschaft Menschen in Österreich zu unterstützen. Auffällig ist, dass die meisten Menschen nach nationalen oder internationalen Katastrophen finanzielle Hilfe leisten. Weihnachten motiviert die Menschen mehr zum Spenden als Ostern.

Die drei Schülerinnen haben mit ihrem Maturaprojekt schon im Vorfeld der ersten Matura des Aufbaulehrgangs an der BFW Wörgl ihre persönliche Reife bewiesen. Der große Aufwand, der für das Projekt seit November 2013 betrieben werden musste, hat sich in den Augen der Betroffenen voll gelohnt. Für die Menschen in Ntronang, Ghana, wurde der erste Baustein für die Elektroinstallationen der Krankenstation gelegt. Mit Stolz können Selina Ranacher, Eva Rendl und Julia Wibmer auf einen großartigen Erfolg zurückblicken.

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