LA Gruber (Fritz): „Vignettenflüchtlinge“ – beschlossene Anträge umsetzen statt Sonntagsreden halten!

Isabella Gruber aus Thiersee, LA der "Liste Fritz" und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl im Bezirk Kufstein.
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  • Isabella Gruber aus Thiersee, LA der "Liste Fritz" und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl im Bezirk Kufstein.
  • Foto: Liste Fritz
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BEZIRK (red). „Offenbar haben neue und alte ÖVP ein Kommunikationsproblem oder warum kommen die einstimmig beschlossenen Anträge des Tiroler Landtages im türkis-blauen Wien nicht an? Wenn Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Martin Hirner beim Neujahrsempfang zum Thema „Vignettenflüchtlinge“ redet, sich über den „Verkehrskollaps“ auslässt und ehemalige rote Minister dafür verantwortlich macht, dann reicht das nicht. So billig geht das nicht, denn erstens war die ÖVP in der vergangenen Bundesregierung der Koalitionspartner und zweitens soll der Herr ÖVP-Funktionär nicht Kindeweglegung betreiben, sondern mithelfen, dass die einstimmigen Beschlüsse des Tiroler Landtages zur Entlastung der Kufsteiner Bevölkerung umgesetzt werden. Ziel dieses einstimmigen Landtagsbeschlusses vom 31. März vergangenen Jahres war es, im Rahmen der digitalen Vignette eine digitale Kurzzeit-Vignette anzubieten, um dem Ausweichverkehr in und um Kufstein auszubremsen“, stellt die Kufsteiner Liste Fritz-Bezirkssprecherin und Landtagsabgeordnete Isabella Gruber klar.

"Fakt ist", so die "Liste Fritz": "bevor die Vignettenpflicht 2013 eingeführt wurde, lag der jahresdurchschnittliche Verkehr auf der jetzigen Ausweichroute, der B171 bei Kufstein-Grenze, bei 6.323 KFZ pro 24 Stunden. Mit der Vignettenpflicht ist der jahresdurchschnittliche Verkehr laut Zahlen des Verkehrsberichtes 2014/2015 des Landes Tirol im Jahr 2015 enorm gestiegen: Um unglaubliche 44,2% auf 9.118 KFZ pro 24 Stunden!"

„Ein alarmierender Anstieg im Jahresdurchschnitt. Richtig dramatisch ist die Verkehrsentwicklung aber an den Wochenenden, bedingt durch die angesprochenen ´Vignettenflüchtlinge`. Im Winter 2015 war der Verkehr an Samstagen bei der Zählstelle Kufstein-Grenze (B171) um +3.060 KFZ pro 24 Stunden höher als vor den Vignettenkontrollen im Winter 2013. An den Sonntagen nahm der Verkehr ebenfalls um +3.060 KFZ pro 24 Stunden zu. Das ist eine Explosion um 71%! Diese dramatisch gestiegenen Verkehrszahlen machen verständlich, dass es den betroffenen Anrainer und der Bevölkerung vor Ort reicht. Niemand mag dauernd verstopfte Straßen, nervigen Stau und störenden Lärm aushalten“, sagt Isabella Gruber.

Die Liste Fritz will statt Sonntagsreden konkrete Taten sehen.

„Die Politiker der regierenden Parteien hatten es jetzt über ein Jahr lang in der Hand, die Beschlüsse zu Gunsten der Bevölkerung in und rund um Kufstein umzusetzen. Warum sie sich dafür nicht eingesetzt haben, ist mir ein Rätsel. Was aber nicht in Ordnung ist, wenn sie sich jetzt fünf Wochen vor der Landtagswahl mit dem Problem 'Vignettenflüchtlinge' wichtig machen. Das bringt ja der leidgeprüften Bevölkerung nichts. Statt Sonntagsreden, braucht es ein gemeinsames Bemühen, um die Zuständigen in Wien vom Nutzen dieser digitalen Kurzzeit-Vignette zu überzeugen“, verlangt Liste Fritz-Landtagsabgeordnete Isabella Gruber konkrete Taten statt salbungsvoller Reden.

Isabella Gruber aus Thiersee, LA der "Liste Fritz" und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl im Bezirk Kufstein.

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