Alpbacher und Reither bereiten Fusion zur "Raiffeisenbank Alpbachtal eGen" vor

Herbert Larch, Manfred Zeller und Hannes Fill (v.l.).
  • Herbert Larch, Manfred Zeller und Hannes Fill (v.l.).
  • Foto: Atelier Hohlrieder
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BEZIRK (red). Die Raiffeisenbanken Alpbach und Reith im Alpbachtal sind zwei eigenständige und autonome Banken. Nun wurden die Vorarbeiten für einen geplanten Zusammenschluss gestartet. Die neue Bank soll künftig unter dem Namen "Raiffeisenbank Alpbachtal eGen" auftreten.

Ziele und Überlegungen

Während in Großbanken über den Rückzug aus dem Privatkundengeschäft und die Streichung von Arbeitsplätzen nachgedacht wird, haben es sich die Verantwortlichen der beiden Banken zur primären Aufgabe gemacht, "die qualitative Versorgung der Menschen in der Region in allen finanziellen Belangen nachhaltig sicher zu stellen".

Mit der Fusion könnten einerseits Synergiepotenziale innerhalb beider Banken gehoben werden, andererseits werde damit auch dem Zusammenwachsen des regionalen Wirtschaftsraums Rechnung getragen. Durch die Bündelung der Kräfte könne "das große Potenzial beider Marktgebiete" besser genutzt und von organisatorischen sowie verwaltungstechnischen Kosteneinsparungen profitiert werden. Zudem können gesetzliche Vorgaben, insbesondere hinsichtlich Eigenkapital und Liquidität, gemeinsam besser erfüllt werden. Dieser Zusammenschluss gewährleiste "somit auch in Zukunft Stabilität, Sicherheit und Perspektive für Kunden, Mitglieder sowie Mitarbeiter", so die Banken in einer gemeinsamen Aussendung.

Stark aus eigener Kraft – für die Region

Beide Banken stehen wirtschaftlich auf gesunden Beinen – und gerade deshalb macht die Fusion Sinn. „Wir müssen nicht zusammenrücken! Wir können und wollen aber gemeinsam die Zukunft unserer Region mitgestalten!“, so der einhellige Tenor aus Alpbach und Reith. In diesem Fall gehen zwei starke Partner zusammen und erreichen dadurch die notwendige Größe, um langfristig erfolgreich sein zu können. Das Geld, das die Mitglieder und Kunden bei der Raiffeisenbank in Alpbach und in Reith einlegen, bleibt in der Region Alpbachtal und steht wiederum für Investitionen vor Ort zur Verfügung.

Interessenvertretung und Standort bleiben erhalten

Jeweils zwei Vorstände und Aufsichtsräte werden die Interessen von Reith neben den jeweils zwei Vorständen und Aufsichtsräten aus Alpbach vertreten. Darüber hinaus wird die Geschäftsleitung aus Hannes Fill, Herbert Larch und Manfred Zeller bestehen. Geschäftsleiter Kurt Prosser wird mit November 2017 in den Ruhestand gehen. Der Standort Reith – mit allen Mitarbeitern – bleibt bestehen. Das alles ist schriftlich vereinbart. Dies ist insofern wichtig, als dass die Raiffeisenbank Alpbach bei der Fusion als aufnehmende Bank fungiert. Die Raiffeisenbank Reith i. A. wird in die neue Genossenschaft verschmolzen. In den jeweiligen Generalversammlungen – in Reith am 10. Mai und in Alpbach am 12. Mai, werden die Genossenschaftsmitglieder über den Zusammenschluss entscheiden. Die Eintragung im Firmenbuch und die technische Umstellung erfolgen im Herbst 2017.

Gemeinsame Zahlen, Daten, Fakten

Miteinander wird eine Bilanzsumme von knapp 90 Millionen Euro erreicht. Dabei werden wiederum etwa 47 Millionen Euro in Form von Krediten in der Region reinvestiert und rund 71 Millionen Euro in Form von Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Spar- und Giroeinlagen) vor Ort verwaltet. Mit einer Eigenmittelquote von 20,33 Prozent werden die gesetzlichen Vorgaben von mindestens 8,0 Prozent mehr als erfüllt. Die Banken beschäftigen gemeinsam 15 Mitarbeiter.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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