26.11.2016, 18:42 Uhr

WÖRGL: 10 Jahre Grenzenlos helfen - Benefizkonzert

Wörgl: VZ Komma | (wma) 10 Jahre Grenzenlos helfen, Benefizkonzerte mit denen der "Engel von Ntronang", Elisabeth Cerwenka, über die Grenzen hinaus bekannt wurde. Nein, nicht wegen der hervorragenden Musikantinnen und Musikanten und der hervorragenden Mischung der verschiedenen Musikstilrichtungen, nein, sondern wegen des tollen Hilfsprogramms mit dem Elisabeth Cerwenka in Ghana im Busch eine Schule und Krankenhaus mit Spenden zustande brachte. Das Krankenhaus das nach 3 ½ Jahren Bauzeit heuer festlich in Betrieb gehen konnte ist jetzt bereits schon über die Region hinaus mit ihrem medizinischen Standart bekannt. Elisabeth Cerwenka war 2006 das erste Mal in Ntronang und es tat ihr in der Seele weh wie diese Menschen wohnten, wie sie lebten und dass weit und breit keine medizinische Hilfe zu finden war. Zudem waren die Kosten für die Einheimischen so hoch das sich medizinische Behandlung nur wenige leisten konnten. Der Entschluss reifte diesen Menschen zu helfen und so brachte Cerwenka wohl ein kleines Wunder zustanden indem sie eine neue Schule mit Spenden errichtete, war diese fertig ging es an das Projekt Krankenhaus. Und wer jetzt glaubt Elisabeth Cerwenka legt nun die Hände in den Schoß der kennt Elisabeth nicht. Der Reinerlös des heurigen Konzertes wird dringend gebraucht für Schuluniformen, für Medikamente von Menschen die sich diese nicht leisten können, für Operationen, für die Heilung von kranken Menschen und, und, und.

Wieder einmal brachte es Cerwenka zustande und füllte den Komma - Saal bis auf den letzten Platz. Den BesucherInnen erwartete wieder ein Konzert der Sonderklasse das wie schon alle Jahre vorher von Kurt Bernard moderiert wurde. Schon Tradition sind die Trommelklänge eingangs des Konzertes von Hakuna Matata mit ihrem senegalesischen Trommelmeister Demba Diatta. Tyrol Music Project die Österreich bei der Olympiade musikalisch vertraten waren genau so mit dabei wie "Die Herren Wunderlich" die das Publikum begeisterten. Die Gruppe Hahn im Korb sorgte für alpenländische Weisen und "D`Stommtisschsänger" aus Brandenberg brachten richtige Stammtischlieder auf die Bühne. Den klassischen Part des Abends hatte "KlarVier" übernommen die mit Musik für vier Klarinetten dafür sorgten dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Alle Musiakntinnen und Musikannten sowei der Moderator stllten sich kostenlos für die gute Sache auf die Bühne nach dem Motto: "Es gibt nicht Gutes, außer man tut es"!

Elisabeth Cerwenka ließ mittels einer Bilderproduktion die letzten zehn Jahre Revue passieren und zeigte im zweiten Teil das Fest das zur Eröffnung des Elisabeth Krankenhauses zu Ehren der Initiatorin und Gründerin Elisabeth Cerwenka gegeben wurde. Sie sei stolz auf das Vollbrachte und danke allen Menschen die dafür gespendet und geholfen haben. Aber jetzt gilt es den Menschen weiter direkt zu helfen und so wird der "Engel von Ntronang" Ende Dezember wieder zu ihren Freunden nach Ghana reisen.

Das Ende des musikalischen Benefizkonzertes war wie immer zum einen der Glockenjodler bei dem die BesucherInnen eingeladen waren mit zu singen und zum anderen an den Ausgängen das Brot zu brechen. Brot ist kostbar, so Cerwenka, daher sollen wir es mit anderen teilen.
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