Naturpark Bilanz
Am Kaunergrat gibt es viel zu tun, die Arbeit geht weiter

Informationstafeln und Themenwege führen durch den gesamten Naturpark. | Foto: Thomas Seelos
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  • Informationstafeln und Themenwege führen durch den gesamten Naturpark.
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Die Vollversammlungen sind bei allen Vereinen Anlass, Bilanz zu ziehen. Beim Naturpark Kaunergrat ist das nicht anders.
FLIESS (tos). MeinBezirk traf Ernst Partl, Geschäftsführer des Naturparks Kaunergrat nach der Versammlung zu einem Gespräch. Wie geht es dem Naturpark?

"Nachdem es gelungen ist auch das Kaunergrat nun endgültig unter Schutz zu stellen, stehen alle Schutzgebiete und auch die Besucherzentren sind eigentlich abgeschlossen. Da oder dort bedarf es noch ein paar weniger Maßnahmen aber grundsätzlich sind wir sehr gut aufgestellt",

resümiert Partl.
Wer aber glaubt, das Team des Naturparks liegt nun auf der "faulen Haut" irrt gewaltig. Die Schutzgebietsbetreuung, Aus- und Weiterbildungsveranstaltung und die Unterstützung sowie Betreuung laufender oder kommender Projekte in den Mitgliedsgemeinden lassen keine Langeweile aufkommen.

"Viele Themen gehen dabei auch über die Grenzen des Schutzgebiets hinaus, zählen aber doch zu unseren Aufgaben. Hier werden wir auch in der Zukunft noch viel zu tun haben",

erklärt der Naturpark-Chef.
Unter anderem wurde ein "Naturschutzplan auf der Alm" ausgearbeitet und den Almen zur Verfügung gestellt. Dieser Plan wurde von den Almen bereits umgesetzt und erfolgreich abgeschlossen. Auch problematische Pflanzenarten - Neophyten - sind nach wie vor Thema. Hier werden die Gemeinden vonseiten des Naturparks beraten und die notwendigen Maßnahmen entsprechend begleitet.

"Es freut mich dass der Naturpark Kaunergrat in allen Gemeinden der Region sehr hohes Interesse erfährt. Der Naturpark ist keine Region sondern eine Philosophie und einen Entwicklungsrichtung für die Region. In den vergangene Jahren ist es uns gelungen die Bevölkerung dafür zu sensiblisieren und sie mitzunehmen. Daran werden wir auch weiterhin arbeiten",

meint Partl. Dies soll auch mithilfe der Naturparkschulen und Naturparkkindergärten erfolgen. Mit stolz bemerkt Partl, dass nahezu alle Schulen und Kindergärten bereits Partner des Naturparks sind.

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