"Die Piefke Saga" begeistert in See

Gelungene Premiere: Klischees und Vorurteile prallen in der "Piefke-Saga" heftig aneinander.
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SEE (otko). Genau 25 Jahre nach der TV-Satire "Die Piefke Saga" von Felix Mitterer wagte sich die Heimatbühne See an dieses Projekt heran. Auf satirische und tragischkomische Weise wird dort das Verhältnis zwischen deutschen Touristen und einheimischen Tirolern beleuchtet. Hauptfiguren der Serie sind die Mitglieder der Berliner Unternehmerfamilie Sattmann sowie die Lahnenberger Hoteliersfamilie Wechselberger und die Bauernfamilie vom Rotterhof.
Spielleiter Albert Tschallener und Obmann Emil Zangerl konnte sich kürzlich über eine gelungene Premiere im vollen Trisanna-Saal freuen. Die Besucher amüsierten sich köstlich über die Hassliebe zwischen Tirolern und Norddeutschen und belohnten die Laienschauspieler mit tosendem Applaus. Neben den Einheimischen und den zahlreichen Gästen zeigten sich auch die Ehrengäste Bgm. Anton Mallaun, Vizebgm. Michael Zangerl, WK-Direktor Thomas Köhle, Roland Reichmayr von der aufwendigen Produktion restlos begeistert.

Keine Mühen gescheut

"Vor rund zweieinhalb Jahren haben wir mit dem Stück begonnen. Allerdings gab es auch kritische Stimmen, die davor warnten die Piefke-Saga in einer Tourismusregion aufzuführen. Schließlich konnten wir auch die Kritiker überzeugen", schilderte Spielleiter Tschallener. Das Stück wurde nach Elmar Drexels Muscial-Fassung und nach Bearbeitung von Annemarie Plieseis und Sylvia Huber von Albert Tschallener für die Heimatbühne See adaptiert. "Allerdings war es nicht ganz einfach eine siebenstündige TV-Produktion in ein zweieinhalbstündiges Theaterstück zu verpacken. Bekannte Szenen aus den ersten drei Teilen werden gespielt. Der vierte Teil wurde gänzlich gestrichen", so Tschallener.
Für die Umsetzung des Stücks wurden keine Mühen gescheut. Insgesamt 19 aufwendige und intensive Proben hatten die 19 Schauspieler zu absolvieren. "Zudem mussten wir eine Türe für die Motorradszene durchbrechen und eine Rampe auf die Bühne bauen. Auch eine Tribüne für die Zuschauer wurde errichtet und insgesamt 400 Meter Kabel im Gemeindesaal verlegt", so Tschallener, der sich für die Unterstützung seitens des Seer Dorfchefs bedankte.
Zu sehen ist die Satire bis einschließlich 6. April 2017 jeweils am Donnerstag um 20:30 Uhr im Trisanna-Saal-See (Gemeindezentrum). Das Derniere findet am 12. April statt. Eintritt: 9 Euro. Kartenreservierung beim TVB-Paznaun-Ischgl, Bürostelle See, +43 50 990 400, Restkarten an der Abendkassa. Alle Infos unter www.heimatbuehne-see.at.

Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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