Grins: Zwei Häuser nach Hangrutsch evakuiert

Nach einem nächtlichen Hangrutsch in Grins bleibt ein Gebäude vorerst evakuiert.
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GRINS (otko). Am 27. Jänner 2018 gegen 21:50 Uhr kam es oberhalb von zwei Einfamilienhäusern in Grins zu einem Hangrutsch. Das sich in Bewegung befindliche Material reicht derzeit bis zur Hangmauer eines dieser Häuser. Aufgrund der Dunkelheit und der erst bei Tageslicht abzuschätzenden Situation durch den Geologen, wurden vom Bürgermeister der Gemeinde Grins beide Häuser evakuiert.
Am Sonntagvormittag fand ein Lokalaugenschein mit Landesgeologen Gunther Heißel, der Gemeindeeinsatzleitung unter Bgm Thomas Lutz und dem Gebietsbauleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Daniel Kurz statt. „Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses können wieder nach Hause zurückkehren, bei dem anderen Haus muss hingegen die Evakuierung aufrecht erhalten werden“, sagte Gunther Heißel. Die Hangbewegungen gehen aktuell weiter. Morgen Vormittag findet eine Begehung mit einem Gebäudesachverständigen statt, der beurteilen soll, wieviel Gewicht das Haus aushält. „Der Hang liegt direkt an der Hausmauer an. Für die nächsten Tage sind Wärme und Regen angesagt, was wiederum bedeutet, dass sich die tonigen Lockergesteinsmassen vollsaugen und sehr schwer werden – und dadurch großen Druck auf die Hausmauer ausüben können.“
Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat inzwischen Sofortmaßnahmen zur Sicherung eingeleitet. Wie LH Günther Platter Bgm Thomas Lutz bereits heute Morgen versichert hat, „werden wir alles in unserer Kraft tun, um der Gemeinde und der Familie zu helfen.“

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