Hilfe für Frauen
Initiative sucht Sportvereine für Benefiz-Matches

Margreth Falkner, Beate Scheiber und Manuela Seeberger präsentieren die Kampagne. | Foto: Thomas Seelos
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Drei Oberländer Frauenvertreterinnen präsentierten kürzlich eine neue Kampagne gegen "Gewalt an Frauen und Mädchen".
LANDECK (tos). Vom 25. November bis 10. Dezember finden in Österreich die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen" statt. In Österreich wird jede fünfte Frau gestalkt, jede vierte erlebt Gewalt am Arbeitsplatz und jede Dritte wird Opfer von sexueller Gewalt.

"Die Zahlen sind erschreckend und wir sollten nicht 16 Tage gegen Gewalt auftreten, sondern 365 Tage im Jahr",

erklärte LA Beate Scheiber, Landesleiterin Tirolerinnen Volkspartei bei einem Pressegespräch in Landeck.
Gemeinsam mit NR Margreth Falkner (Geschäftsführerin Tirolerinnen Volkspartei) und Bezirksleiterin Manuela Seeberger präsentierte Scheiber eine neue Kampagne, die gemeinsam mit den Fußballvereinen organisiert wird.

"Der Gesetzgeber hat auf die Situation in Österreich bereits reagiert. Es muss aber in unser aller Interesse liegen, hier gegenzusteuern. Die Einrichtungen für Frauen sind wichtig aber es muss uns gelingen, die Gewalt zu stoppen",

erklärte Margreth Falkner.
Die Anzeigen würden zwar zurückgehen, dies könne aber auch an der Scham der Opfer liegen und sei kein Beweis für den Rückgang der Gewalt, erklärten die drei Frauen. Die gesamte Bevölkerung sei aufgerufen, zu helfen und im Anlassfall sofort zu reagieren.
Um auf die Gewaltproblematik aufmerksam zu machen, werden nun im gesamten Bezirk Vereine kontaktiert.

"Wir suchen Vereine, die bereit sind, Benefizspiele für das Oberländer Frauenhaus und den Verein Mannsbilder zu organisieren. So kommen zum einen Spenden herein und es wird noch mehr auf die Thematik aufmerksam gemacht",

so Seeberger. Auch wenn die drei Damen Vertreterinnen der Volkspartei sind, wünschen sie sich ein parteiübergreifendes Miteinander.

"Es geht hier nicht um Politik, sondern um die Frauen als Opfer der Gewalt. Uns ist es egal, welcher Partei der Politiker angehört, der den Ehrenanstoß vornimmt. Hauptsache, es wird gespielt und gespendet",

meine die drei Politikerinnen.
Sollte ein Verein bereit sein, sich zu engagieren, so kann er sich direkt bei Manuela Seeberger, Tel. +43 664 8397867 melden.

"Es ist auch egal, wenn das Spiel erst im Frühjahr ausgetragen wird. Wir wollen eine nachhaltige Wirkung und über das ganze Jahr aktiv sein",

sagt Seeberger.

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