12.06.2018, 11:46 Uhr

"Erlebniswelt Baustelle" machte Station in Landeck - mit VIDEO

Die Kinder konnten sich in allen Sparten versuchen und hatten sichtlich Spaß dabei.
Landeck: Wirtschaftskammer Landeck |

Im Auftrag der Tiroler Bauwirtschaft und der Tiroler Wirtschaftskammer ging's nun in Kooperation mit "Elmer Event" zum zweiten Mal in die Bezirke.

LANDECK (das). Am 11. und 12. Juni machte die "Erlebniswelt Baustelle" Station in der Wirtschaftskammer Landeck, mit dem Ziel, Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Berufe rund um den Bau näherzubringen und ihnen die Scheu vor handwerklichen Berufen zu nehmen. Über 400 Volks- und Neue MitelschülerInnen erfuhren dort im Zuge des Projekts viel Wissenswertes rund um die Berufe am Bau und konnten diese dann natürlich auch gleich ausprobieren: so wurde fleißig gemörtelt, Fliesen gelegt, getischlert, gepflastert, gemalt, gespenglert und noch vieles mehr. Dabei wird den Kindern nicht nur vermittelt, dass die Berufe am Bau für uns Menschen unersetzlich sind, sondern dazu noch jede Menge Spaß machen können. So kann das Handwerk nicht nur Beruf sondern auch Berufung sein.
Finanziert wird die "Erlebniswelt" von der Bauinnung. Im Auftrag der Tiroler Bauwirtschaft und der Tiroler Wirtschaftskammer ging's nun in Kooperation mit "Elmer Event" zum zweiten Mal in die Bezirke.

"Karriere mit Lehre" gilt nach wie vor

"Wir bemühen uns aktiv um das Lehrlingswesen. Der Kampf zwischen den Schulen und den Lehrherren ist permanent gegeben, umso wichtiger ist es, dass sich die Zahl an Schülern und Lehrlingen die Waage hält", betonte WK-Bezirksobmann Anton Prantauer. Hier ist es wichtig, die Kinder schon so früh wie möglich zu informieren. Mit Veranstaltungen wie KIWI (Kinder entdecken Wirtschaft), dem Berufsfestival oder der Berufsorientierung versucht die Wirtschaftskammer, möglichst früh, bei den Kindern die Freude an der Lehre zu wecken. Auch machen vermehrt AbgängerInnen aus höheren Schulen mittlerweile eine Lehre. "Denn Handwerk hat goldenen Boden und man kann gutes Geld damit verdienen", so Prantauer.
Auch Kammerfunktionär Michael Gitterle (Bauhilfsgewerbe) verwies drauf, dass die Kinder mit dieser Aktion spielerisch auf den Beruf hingewiesen und versteckte Potentiale geweckt werden können. "Viele Kinder haben vom Bau keine Ahnung und haben einfach Freude daran, mit ihren Händen zu arbeiten. So muss man ihnen einfach zeigen, dass es ausser in der Schule und am Schreibtisch sitzen, auch andere Berufe gibt!"
"Das Image der Lehre wurde jahrelang schlecht geredet, dabei kann man wirklich gutes Geld verdienen und es stehen einem alle Türen offen", ist sich der Geschäftsführer der Firma Elektro Müller, Markus Müller, sicher. So haben bei ihm in der Firma alle Mitarbeiter die gleiche Aufstiegschance, den das Schlagwort 'Karriere mit Lehre' gilt nach wie vor.
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