28.10.2016, 13:00 Uhr

Sparkasse Imst unterstützt Tunnelausbildung der Feuerwehr Landeck

Eine Abordnung der Stadtfeuerwehr Landeck unter Kommandant Reinhold Greuter (3.v.l.) nahm die Spende aus den Händen von Vorstand Martin Haßlwanter (2.v.l.) und Stiftungsvorstand Franz Raich (3.v.r.) sowie Denise Lenfeld, Geschäftsstellenleiterin in Landeck, dankend entgegen. (Foto: Sparkasse Imst AG)

Die Stadtfeuerwehr Landeck gilt österreichweit als Vorreiter bei Tunneleinsätzen. Für 103 unterirdische Kilometer zeichnen sich die Kameraden in der Region verantwortlich. Um für den Notfall gerüstet zu sein, bedarf es laufender Schulungen, wie eine Spezialtunnelausbildung in der Schweiz. Die Sparkasse Imst Privatstiftung stellt mit einer großzügigen Zuwendung einen Teil der Finanzierung sicher.

LANDECK. Die Sparkasse Imst ist einer der größten privaten Unterstützer von Vereinen und Institutionen im Tiroler Oberland. „Als regionales Unternehmen sind wir intensiv mit den Menschen, die hier leben, verbunden. Deshalb ist es selbstverständlich, jene Einrichtungen zu fördern, die für das Wohl der Gemeinschaft eintreten“, verdeutlicht Martin Haßlwanter, Vorstand der Sparkasse Imst AG. Denise Lenfeld, Geschäftsstellenleiterin in Landeck, ergänzt: „Sehr gerne unterstützen wir die Ausbildung von jungen Freiwilligen. Ihre Leistungen kommen der heimischen Bevölkerung zugute.“


Kostenintensives Ausbildungsprogramm

In der Feuerwehr Landeck stehen aktuell 145 aktive Mitglieder im Dienst der Allgemeinheit und leisten unzählige freiwillige Stunden, bei denen sie immer wieder ihr Leben riskieren. „Der Bezirk Landeck ist der tunnelreichste Bezirk in Österreich. Seit 40 Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit dieser Thematik. Es ist wichtig, darauf sehr gut vorbereitet zu sein“, erklärt Reinhold Greuter, Kommandant der Stadtfeuerwehr Landeck. Die einzigartige gasbefeuerte Versuchstunnelanlage im schweizerischen Lungern ist europaweit die beste Möglichkeit, um Tunneleinsätze realitätsnah zu simulieren und im Training zu üben.
35 Kameraden haben die Ausbildung in der Schweiz bereits absolviert, weitere folgen im November. Dies ist allerdings mit hohen Kosten verbunden. Der Landesfeuerwehrverband Tirol übernimmt 50 Prozent der finanziellen Ausgaben. Den Rest muss die Stadtfeuerwehr aus der Kameradschaftskasse tragen.

Wichtige Stütze der Gemeinnützigkeit

Vor kurzem überreichte die Sparkasse Imst in Person von Vorstand Martin Haßlwanter, Franz Raich, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Imst Privatstiftung, und Denise Lenfeld, Geschäftsstellenleiterin in Landeck, einen namhaften Betrag für die Spezialausbildung der Kameraden. „Tunneleinsätze stellen höchste Anforderungen an die Einsatzkräfte. Dafür ist eine erstklassige Ausbildung unverzichtbar. Wir haben große Mühe, dies ohne Sponsoren sicherzustellen. Deshalb sind wir der Sparkasse Imst Privatstiftung für ihre Zuwendung besonders dankbar“, so Reinhold Greuter.
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