13.02.2018, 09:10 Uhr

Zammer Lochputz: 20 Jahre Projektstart gefeiert

Mit einer Feierstunde wurde den Initiatoren, Gönnern und Freunden des Zammer Lochputz offiziell Danke gesagt.

Den wesentlichen Initiatoren, Gönnern und Freunden des Zammer Lochputz wurde im Rahmen einer Feierstunde offiziell Danke gesagt.

ZAMS (otko). Im Mai 1998 gab es grünes Licht durch den Vorstand der Tiroler Wasserkraft (TIWAG) zum Bau eines Wassererlebnissteiges – der Zammer Lochputz "Tirols mystische Klamm" entstand Schritt für Schritt. Nach dem Aufstellen der Finanzierung und der Planung fand schließlich die Eröffnung am 24. April 2004 statt und an diesem Tag wurden bereits 5.500 BesucherInnen gezählt. Auch 20 Jahre nach der Idee ist das Erfolgskonzept immer noch ein beliebtes Ausflugsziel, was auch die rund 20.000 BesucherInnen im Sommer 2017 beweisen.
Im Rahmen einer Feierstunde wurde vergangenen Dienstag im Zammer Lochputz den wesentlichen Initatoren, Gönnern und Freunden offiziell gedankt. Geschäftsführer Hubert Lenhart konnte dabei die TIWAG-Vorstände Erich Entstrasser, Thomas Gasser und Johann Herdina, den ehemaligen TIWAG-Vorstandsvorsitzenden Bruno Wallnöfer, Vertreter der Freizeit- und Veranstaltungs OG (Gemeinde Zams und TVB TirolWest) – Bgm. Siegmund Geiger, TVB-Obmann Konrad Geiger, TVB-GF Simone Zangerl, Obmann Stv. Andreas Grüner – sowie die Ideengeber Nikolaus Köll, Seppl Haueis und Ernst Fleischhacker begrüßen.

Erfolgsgeschichte

"Nach fast 15 Jahren Betrieb ist der Zammer Lochputz immer noch eine tolle Geschichte. Damals war es ein erfreulicher Entschluss auch das Wasserkraftwerk in die Anlage zu integrieren. Neben dem Rundgang ist dies für die BesucherInnen eine wertvolle Bereicherung, die wir anbieten können", so Lenhart.
Als einer der Gesellschafter dankte Bgm. Geiger allen Beteiligten für die Umsetzung und Finanzierung. "Bis jetzt ist der Zammer Lochputz ein Publikumsmagnet, aber trotzdem werden wir das Projekt weiter entwickeln und uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen", betonte der Dorfchef.
TIWAG-Vorstandvorsitzender Entstrasser verwies darauf, dass solche Schaukraftwerke wichtig für die Bewusstseinsbildung sind. "Die TIWAG ist bestrebt Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen. Der Zammer Lochputz ist dafür ein schönes Stück und kein Anhängsel. Hier haben wir noch ein Kraftwerk wo man schrauben muss und es eine IT gibt."


Wohlwollende Unterstützung

Als einer der Väter des Lochputz war es Seppl Haueis ein Bedürfnis dem TIWAG-Altvorstand für seinen Weitblick zu danken: "Ich war oft lästig, aber ohne Bruno Wallnöfer würde es keinen Lochputz geben. Als Partner hat die TIWAG das Projekt wohlwollend unterstützt und beim Bau viele Sachleistungen eingebracht. Große Investitionen wurden getätigt und die Besucherzahlen heute sagen alles aus. Zudem war der Zammer Lochputz eines der ersten Sommerevents in Tirol."
GF Lenhart überreichte als Höhepunkt des Abends Bruno Wallnöfer als Gönner und Förderer des Zammer Lochputz ein Erinnerungsgeschenk.
Für Wallnöfer ist der Lochputz einer der schönsten Kraftplätze und Naturräume in den Alpen. "Alle Erwartungen wurden übertroffen. Auch nach der Fertigstellung der Basisinfrastruktur 2003 waren noch viele Verbesserungen und Investitionen nötig. Das Kraftwerk wurde saniert und zu einem Schmuckkastl verwandelt, was der TIWAG und dem Lochputz nutzt." Obwohl das Naturdenkmal auch der Standort eines Kleinwasserkraftwerks sei, habe sich der Lochputz nicht geärgert. Dies sei das beste Beispiel von Verschränkung von alpiner Wasserkraftnutzung und alpiner Schönheit. "Knapp 100 Jahre wird hier sauberer Strom erzeugt. Wenn heute jemand auf die Idee käme hier ein Wasserkraftwerk zu errichten, würde man ihn in Handschellen abführen und in eine geschlossene Anstalt verbringen", meinte Wallnöfer.
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