12.09.2014, 12:43 Uhr

ÖSV-Skicrosser drückten im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis aufs Tempo

Die ÖSV-Skicrosser spulten im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis ein intensives Trainingsprogramm ab. (Foto: ÖSV)
SERFAUS/FISS/LADIS. Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bot dem ÖSV-Skicross-Team in den vergangenen Tagen optimale Voraussetzungen, um sich auf dem Mountainbike auf jene Elemente einzustellen, die die Athleten auch in der kommenden WM-Saison auf Ski zu bewältigen haben. "Die verschiedenen Abfahrten im Bikepark beinhalten Steilkurven mit unterschiedlichen Radien sowie Sprünge und Wellen und kommen daher von ihrer Charakteristik den Strecken sehr nahe, auf denen wir im Winter fahren", erläutert ÖSV-Skicross-Headcoach Gerold Posch.
"Das Training in Serfaus-Fiss-Ladis war daher ideal, um sich auf unterschiedliche Elemente einzustellen und abzuschätzen, wieviel Speed die verschiedenen Passagen vertragen. Bei einigen Streckenabschnitten war auch Überwindung gefragt, aber da haben sich die Leute gegenseitig unterstützt, was wiederum positive Effekte für das Teamgefüge nach sich gezogen hat. Es gibt ja auch im Winter einen regen Erfahrungsaustausch unter den Athleten, wer welche Passage wie fährt", ergänzt Posch.
Abgerundet wurde das Programm im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit Einheiten in der sogenannten "Pumptrack", in der es mit Rädern mit wenig Federung vor allem darum geht, über Bewegung Geschwindigkeit aufzubauen. Posch: "Auch das ist ein ganz wesentliches Element, das auch im Winter auf Schnee von großer Bedeutung ist."
Mit einem intensiven Starttraining in Scheffau wurde das Vorbereitungsprogramm in dieser Woche abgeschlossen. "Wir haben in zwei Tagen 120 Starts absolviert, um wieder in einen entsprechenden Rhythmus zu kommen und an der Technik zu feilen. Wir können in Scheffau auf rund 750 Metern Seehöhe diese großen Umfänge trainieren. Auf den Gletschern ist das hingegen nicht möglich, denn dort ist aufgrund der Höhe nach 20 Wiederholungen Schluss", erklärt Posch. Mit Ausnahme von Andreas Matt, der aus beruflichen Gründen verhindert war, haben alle Weltcup- und Europacup-Fahrer an der Trainingswoche in Tirol teilgenommen.
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