Wiener Berufsrettung
Rettung zur rechten Zeit

Danke für die Lebensrettung: Benedikt Neubauer, Marianne Krasel, Georg Krasel und Sebastian Scharf (v.l.).
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  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Wäre die Berufsrettung nicht gewesen, wäre die Geschichte von Georg Krasel vielleicht anders ausgegangen.

LANDSTRASSE.  "Er lag auf dem Sofa, wollte aufstehen und konnte es nicht mehr", erinnert sich Marianne Krasel an den schicksalshaften Tag. "Er sprach verzerrt und eine Gesichtshälfte hing runter." Für Krasel war sofort klar: Ihr Mann hatte einen Schlaganfall. Sie rief die Berufsrettung, die innerhalb kürzester Zeit vor Ort war.

Gott sei Dank, wie Georg Krasel als ehemaliger Arzt der Rudolfstiftung selbst weiß: "Denn nach drei bis vier Stunden stirbt das Gehirn." Der 79-Jährige wurde im Spital sofort operiert. "Alles hat ganz toll funktioniert. Die Rettungskette hat geklappt, alle waren sehr nett – von den Sanitätern, über die Pfleger bis hin zu den Ärzten." Dass Krasel heute keine Folgeschäden hat, grenzt an ein Wunder. "Es ist ja auch ein Glück, dass es nicht in der Nacht passiert ist und dass jemand in der Wohnung war", meint er.

"Hatte viele Schutzengel"

Ob er sich selbst noch an den Vorfall erinnern kann? "Nicht mehr detailliert. Ich weiß, dass es mir im Rettungswagen etwas besser ging – vermutlich aufgrund der frischen Luft", so Krasel. Nun, fünf Monate nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus, ist es Krasel ein Anliegen, sich noch einmal persönlich bei den Sanitätern für die Lebensrettung zu bedanken. Und das Treffen verlief dementsprechend emotional. Umarmungen wurden ausgetauscht und sogar eine Torte mit der Aufschrift "Danke" wartete auf Benedikt Neubauer und Sebastian Scharf. Die beiden Sanitäter hatten an jenem Abend Dienst und reagierten rasch. "Es war Eile geboten. Erst danach lässt man das Ganze Revue passieren", erzählt Scharf. "Man denkt in diesem Moment in einer Schiene."

Beide Mitarbeiter sind heilfroh, dass es dem Patienten heute so gut geht. "Bei vielen ist das nach einem Schlaganfall anders", sagt Neubauer. "Ich hatte eben viele Schutzengel", meint Krasel. Eines ist ihm wichtig: "Die Rettungssanitäter machen viel mit. Sie werden oft unter ihrem Wert verkauft. Ich möchte von Herzen 'Danke' sagen!"

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