Lavanttaler Friseure
Neuer Anlauf zur Eröffnung nach Lockdown

Claudia Sturmer, Renate Thelian-Mauritsch und Nina Bauer (von links)
  • Claudia Sturmer, Renate Thelian-Mauritsch und Nina Bauer (von links)
  • Foto: Privat/Salon Renate
  • hochgeladen von Stefanie Baldauf

Ein Friseurbesuch ist mit einem negativen Testergebnis wieder möglich. Doch wie läuft der Betrieb?

WOLFSBERG, ST. ANDRÄ. Die wochenlangen Schließungen haben die Friseurbranche stark gebeutelt. Seit 8. Februar stehen die Türen der heimischen Salons nun wieder offen: Die Freude ist groß, doch das "Eintrittstesten" schreckt so manchen Kunden ab. Vor allem die ersten Tage nach der Eröffnung gestalteten sich chaotisch, da es zu einigen Terminverschiebungen kam. Generell hält sich der Ansturm aber in Grenzen und sei nicht mit der Auslastung von früher – also vor Ausbruch der Krise – vergleichbar.

Planung umgeschmissen

"Das Aufsperren nach dem dritten Lockdown ist nicht mit jenen davor gleichzusetzen. Der Schreck und die Verunsicherung wegen der neuen Verordnung hat die komplette Planung auf den Kopf gestellt", erzählt Renate Thelian-Mauritsch von Salon Renate in Wolfsberg. Die neue Verordnung besagt, dass körpernahe Dienstleistungen nur mit einem negativen Coronatest-Ergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, in Anspruch genommen werden dürfen.

"Seit Ausbruch der Krise darf sich das Handwerk im Allgemeinen wieder über die wachsende Wertschätzung freuen." Renate Thelian-Mauritsch

Kunden nehmen Situation an

Die Bezirksinnungsmeisterin der Friseure im Lavanttal meint: "Die letzten zwei Wochen haben aber auch gezeigt, wie toll unsere Kunden diese Verordnung mittragen und sich testen lassen." In den Berufsalltag der Friseure haben sich neue Hygiene-Konzepte integriert, aber auch vor Corona wurde der Hygiene schon hoher Stellenwert beigemessen. "Allen Friseurkollegen sowie den Kunden gilt ein großes Dankeschön", so Thelian-Mauritsch abschließend.

Zeichen der Wertschätzung

Für Claudia Sturmer von Claudia's Hair & Style in Wolfsberg sind die neuen Maßnahmen, die von Kunden gut angenommen werden, auch ein Zeichen der Wertschätzung: "Bei uns ist der Betrieb verhältnismäßig zufriedenstellend angelaufen. Kunden schenken dem Service und Personal durch das Mittragen der neuen Verordnung auch Anerkennung." Nachdem die ersten Tage der Eröffnung von Terminverschiebungen überschattet und dementsprechend chaotisch waren, kehrte danach Ruhe ein: "Seitdem das Testangebot auch auf Apotheken ausgeweitet wurde, stehen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung und Termine werden problemlos wahrgenommen. Da keine spontanen Termine mehr kommen, ist der Arbeitsalltag schon ruhiger geworden."

Mangelnde Testbereitschaft

Auch bei Nina Bauer von Street Glamour in St. Andrä ist der Terminkalender zwar gefüllt, doch es läuft ruhiger als noch vor einem Jahr ab. "Kunden, die zu einem Termin kommen, sind auf jeden Fall dankbar und halten sich an Vorgaben. Jedoch merkt man, dass sich einige nicht testen lassen wollen und die neue Verordnung somit abschreckend wirkt", meint Bauer. In ihren Augen kurbeln diese Maßnahmen auch die Schwarzarbeit an: "Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Ich finde es auch komisch, dass sich Friseure nicht testen lassen müssen und deren Test eine Woche gelten würde. Hingegen ein negativer Test von Kunden nur für 48 Stunden seine Gültigkeit behält."

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