Lavanttal Storys
Nina Popp präsentiert 512-seitiges Lavanttal-Buch
- Für die Recherche zu ihrem neuen Buch unternahm Nina Popp unzählige Trips in ihre Heimat, das Lavanttal.
- Foto: H. Leitner
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Mit ihren „Lavanttal Storys“ präsentiert die gebürtige Wolfsbergerin Nina Popp ein unterhaltsames Buch, das sämtliche Aspekte des Tales beleuchtet.
LAVANTTAL. Als Nina Popp 2017 mit der Arbeit an einem Buch über das Lavanttal begann, wusste sie noch nicht, welchen Umfang das Projekt noch annehmen würde. Inspiriert wurde sie von ihrer Mutter Notburg Zimmermann – ehemals Direktorin der Volksschule Maria Rojach. „Sie war immer kultur- und geschichtsinteressiert, hat sogar in ihrer Pension noch studiert und eine Dissertation über das Pflichtschulwesen im Lavanttal geschrieben. Ich begleitete meine Mutter regelmäßig zu Vorträgen des Seniorenbundes. Ihr Wissen wollte ich in irgendeiner Form erhalten. So wurde die Idee zu einem Buch geboren“, berichtet Popp.
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Stärken des Tales hervorheben
Fünf Jahre dauerten die Arbeiten an dem Werk. Fünf Jahre, während denen die Autorin rund 250 Interviews mit Persönlichkeiten aus dem Lavanttal führte, vom Künstler zum Industriellen, vom Kapellmeister bis zum Historiker. Für ihr Projekt richtete Popp den Blick sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart und die Zukunft des Tales. Sie fuhr in Bergdörfer, Märkte und Städte des Bezirkes, entdeckte bislang ungekannte Flecken, verkostete die Delikatessen der Gegend, stellte Fragen, hörte zu und machte sich Notizen. Sogar einen zehntägigen Urlaub verbrachte Popp im Lavanttal, um auch aus Sicht der Touristin berichten zu können. „Mein Ziel war es, die Stärken des Tales hervorzuheben“, stellt Popp klar. „In erster Linie sind das die hervorragende Lebensqualität im Lavanttal sowie die Wirtschaft mit der florierenden Holz- und Metallindustrie.“
Neues und Praktisches
Das Buch richtet sich an alle Menschen, die zwischen Reichenfels und Lavamünd leben, arbeiten und trotzdem nicht alle Ecken des Tales kennen, an Exil-Lavanttaler, Reiselustige und Feinspitze, die hochwertige Lebensmittel schätzen. Selbst eingefleischte Lavanttal-Kenner werden aus den „Lavanttal Storys“ noch etwas lernen. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Landjugend St. Georgen eine der ersten Gruppierungen in Kärnten war, die das bekannte Landjugend-Modell von amerikanischen Besatzungssoldaten übernommen hat? Oder dass das Gut Farrach in Maria Rojach als Geburtsort der Demeter-Landwirtschaft in Österreich gilt? Aber auch praktische Fragen werden beantwortet: Wo kann man am Sonntag essen gehen? Wie einfach ist es, sich ein Fahrrad zu leihen? Wie kann man den Turm der Markuskirche besichtigen?
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Tatkräftiges Team
Die 512 Seiten des Buches gestaltete Nina Popp in Zusammenarbeit mit der Grafikerin und Buchbinderin Anna Weninger; das Lektorat übernahm Gerrit Bayer-Hohenwarter. Drohnenaufnahmen von Marco Staubmann und hochwertige Fotos heimischer Fotografen, darunter René Knabl und Günther Liendl, werten das Buch zusätzlich auf. Gedruckt wurde es ebenfalls im Lavanttal bei Buch Theiss in St. Stefan. Die „Lavanttal Storys“ sind ab dem 23. November um je 35 Euro unter www.lavanttal-storys.at sowie in Wolfsberg bei der Kärntner Buchhandlung, bei Libellus, San Damiano und im Haus der Region, in St. Paul bei der Buch- und Papierhandlung Krobath sowie im Genussladen erhältlich.
- Die Autorin und Texterin Nina Popp.
- Foto: H. Leitner
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Zur Person
Nina Popp wurde 1963 in Wolfsberg geborgen und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Maria Rojach. Nach der Matura am Stiftsgymnasium St. Paul verbrachte sie ein Jahr in Paris, bevor sie ihr Latein- und Französischstudium in Graz begann. Schon während des Studiums arbeitete sie als Journalistin für diverse Medien. Seit 2008 ist Nina Popp als Inhaberin einer Grazer Textagentur selbstständig.
Buchpräsentation
Termin: Donnerstag, 24. November 2022, 19 Uhr
Ort: Rathausfestsaal Wolfsberg
Musik: Georg Popp
Verkostung von Weinen des Landesweingutes Vinum CarinthiJa.
Info: www.lavanttal-storys.at
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