Koralpenhaus
Suche nach Schutzhütten-Pächter läuft weiter
- Der Alpenverein Wolfsberg sucht für das Koralpenhaus einen neuen Pächter.
- Foto: Helge Bauer/Griffner
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Trotz intensiver Suche nach einem Hüttenbetreiber für das Koralpenhaus konnte bislang noch niemand gefunden werden. Helmut Sumper, Vorsitzender Alpenverein Wolfsberg, spricht mit MeinBezirk über Schutzhütten und Offenhaltepflicht.
WOLFSBERG. "Wir hatten eine große Anzahl an Anfragen. Aufgrund fehlender Voraussetzungen blieb weniger als die Hälfte der Bewerbungen übrig", teilt Sumper mit. Und: "Die Bewerber waren fast ausschließlich Nicht-Österreicher, hauptsächlich aus dem deutschen Raum. Nach mehreren Gesprächen und teilweise Vor-Ort-Besichtigungen hat der letzte Interessent leider knapp vor Vertragsunterzeichnung abgesagt. Momentan sind wir wieder auf Pächtersuche."
Offenhaltepflicht
"Den Schutzhüttenstatus verstehen manche nicht ganz. Eine Schutzhütte ist kein Gasthaus. Laut Vorgabe gibt es eine Offenhaltepflicht. Das sind mindestens drei Monate in der Sommersaison. Das bedeutet, dass die Hütte in der Hauptsaison sieben Tage die Woche offen sein muss. Das schreckt manche ab. Allerdings lässt sich das natürlich ausreden und für alles lässt sich eine Lösung finden", so Sumper.
- Helmut Sumper, Vorsitzender Alpenverein Wolfsberg.
- Foto: Privat
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Zur Schutzhütte der Kategorie 1 (höchste Klasse) gehört neben dem Koralpenhaus auch die Wolfsberger Hütte auf der Saualpe. Für die Wolfsberger Hütte konnte mittlerweile eine Nachfolge gefunden werden. "Petra und Roland Ertl freuen sich auf ihre Hüttensaison und werden am 8. Mai ihre Eröffnung feiern", berichtet Sumper. Die Hütte auf der Saualpe ist jedoch im Winter zu. "Das Steinhaus gilt fast als denkmalgeschützt", weiß Sumper, "und kann nicht beheizt werden. Der Lehm und Zement würde sonst reißen."
- Wolfsberger Hütte: Petra und Roland Ertl eröffnen am 8. Mai die Saison auf der Saualpte.
- Foto: Lepej
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