Kirchensanierungen
"Uns kann nichts mehr überraschen"
- Bei der Kirche in St. Margarethen wird der Kirchturm neu beschichtet.
- Foto: Eva-Maria Peham
- hochgeladen von Kerstin Pussnig
Die Kirchensanierungen sind auch im Bezirk Wolfsberg in vollem Gange. Für 2026 werden rund 400.000 Euro in Lavanttaler Projekte fließen. Herausforderungen gibt es, aber keine unüberwindbaren Schwierigkeiten.
LAVANTTAL. Etwa sieben Millionen Euro werden heuer baulich in der Diözese Gurk investiert. Für Ruprecht Obernosterer, Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk, ist es nicht so relevant, wie sich die Sanierungskosten in den einzelnen Bezirken unterscheiden: "In einem Jahr ist da mehr Bedarf und in einem anderen Jahr wieder in einem anderen Bezirk mehr Bedarf. Und in Summe gleicht es sich über die Jahre natürlich aus."
Restaurierung startet
Anfang Mai soll in St. Leonhard mit den Restaurierungen der westseitigen Fenster bei der Orgelempore begonnen werden. Über bevorstehende Renovierungsarbeiten an der Kirche in St. Margarethen freut sich besonders Wolfsbergs Stadtpfarrer Krzysztof Kranicki: „Es ist mir eine persönliche Freude, dass es jetzt zu dieser Renovierung kommt, weil ich die Pfarre St. Margarethen nicht nur mitbetreue, sondern auch sehr schätze." Voraussichtlich Ende August soll in einem ersten Schritt der Kirchturm neu beschichtet werden - Kostenpunkt in etwa 18.000 Euro. In einem zweiten Schritt soll im nächsten Jahr die gesamte Außenfassade renoviert werden.
Temperaturen bremsen
Die derzeitigen Temperaturen schränken die baulichen Maßnahmen ein. Aktuell erfolgen Dachreparaturen, für Innen- und Außenrestaurierungen von Kirchen ist es noch zu kalt. Weitere Herausforderungen in der Umsetzung von Projekten sieht der Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk im Fachkräftemangel und Kostendruck: Pfarren, die als Eigentümer für die Instandhaltung der Objekte verantwortlich sind und mit Preissteigerungen in vielen Bereichen konfrontiert sind. Dennoch will Obernosterer nichts von Schwierigkeiten wissen, die im Laufe der Arbeiten auftreten: "Uns kann nichts mehr überraschen."
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