Corona in Wien
Schwierige Zeiten für Geschäfte in der Leopoldstadt

Auf der Taborstraße sind derzeit nur wenige Menschen unterwegs. Das könnte sich aber schon bald ändern.
  • Auf der Taborstraße sind derzeit nur wenige Menschen unterwegs. Das könnte sich aber schon bald ändern.
  • Foto: Hannes Hochmuth
  • hochgeladen von Kathrin Klemm

In der Leopoldstadt haben einige Geschäfte wieder geöffnet. Für Unternehmer bleibt die Situation dennoch nicht einfach.

LEOPOLDSTADT. Bereits seit mehreren Wochen bestimmt die Corona-krise das alltägliche Leben. Ob Nähzubehör, Malerbedarf oder Spielwaren: Vieles konnten die Leopoldstädter vorerst nur online bestellen. Für zahlreiche Unternehmer war bzw. ist das eine existenzgefährdende Situation.

Nun hat die Regierung begonnen, die Maßnahmen etwas zu lockern. Seit Dienstag, 14. April, dürfen kleine Geschäfte mit bis zu 400 Quadratmetern Fläche wieder ihre Türen öffnen. Damit wurde ein erster Schritt in Richtung Normalität gesetzt.

Aber wie geht es den Leopoldstädter Betrieben? Wie haben sie die Zeit während der Schließung erlebt? Die bz hat mit einigen Geschäftstreibenden im Bezirk gesprochen.

Bald wieder Normalität

"Die Leopoldstadt ist fast wie ausgestorben", erzählt Gerhard Fally, Obmann des Einkaufsstraßenvereins "Lebensviertel Stuwerviertel". Sein Fotostudio in der Wohlmutstraße 31 ist derzeit noch geschlossen. Der Geschäftsmann hofft jedoch, unter Berücksichtigung gewisser Vorsichtsmaßnahmen ab Mai wieder Kunden empfangen zu dürfen. "Hoffentlich wird dann langsam wieder Normalität einkehren", so Fally. Für die Leopoldstädter Unternehmer sei es gerade nicht leicht. "Viele Geschäftstreibende haben um Kredite angesucht, aber einige werden es leider trotzdem nicht schaffen", sagt der Obmann des Einkaufsstraßenvereins.

Zu jenen Geschäften, die bereits wieder geöffnet haben, gehört auch der Juwelier in der Taborstraße 39. Im Moment sei es allerdings noch verhältnismäßig ruhig. "Die vergangenen Tage haben wir alte Aufträge erledigt, hatten aber auch schon Beratungsgespräche, etwa für Eheringe", erzählt die Besitzerin Silvia Brandstetter. Dabei seien die Kunden entspannt und würden sich an die Vorschriften halten. "Ich wünsche mir, dass die Menschen etwas von dieser Disziplin in die Zukunft mitnehmen", so die Juwelierin.

Rettung durch Online-Shop 

Großer Andrang herrschte bei "Reginas Nähzubehör" in der Leopoldsgasse 45 bereits kurz nach der Wiederöffnung. "Die ersten Tage war die Hölle los, dann hat es sich wieder etwas normalisiert", berichtet die Betreiberin Regina Stabentheiner-Reisner. Viele Leopoldstädter würden nun die Zeit zu Hause für Handarbeiten nutzen.

"Vor allem Materialien für Masken werden nachgefragt", so die Geschäftsfrau. Während der Schließung verkaufte Stabentheiner-Reisner alles rund ums Nähen, Stricken, Häkeln und Sticken über ihren Online-Shop. "Es sind so viele Bestellungen eingegangen, dass ich sogar sonntags arbeiten musste." Aber der Online-Shop habe sie gerettet. "Mir geht es Gott sei Dank gut", zeigt sich die Unternehmerin erleichtert.

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