Eröffnung Juli 2025
Neue Sport Arena Wien für Breiten- und Spitzensport

Bürgermeister Michael Ludwig und Sportstadtrat Peter Hacker (v.l.; beide SPÖ) besichtigen die neue Sport Arena Wien in der Leopoldstadt. | Foto: Marlene Graupner/MeinBezirk
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  • Bürgermeister Michael Ludwig und Sportstadtrat Peter Hacker (v.l.; beide SPÖ) besichtigen die neue Sport Arena Wien in der Leopoldstadt.
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Die neue Sport Arena Wien soll auf 13.000 Quadratmetern Raum für zahlreiche Sportarten bieten und sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport dienen. Die Eröffnung der Sportstätte in der Leopoldstadt ist für Juli 2025 geplant.

WIEN/LEOPOLDSTADT. Die neue Sport Arena Wien im 2. Bezirk nähert sich ihrer Fertigstellung. Am Donnerstag, 10. April, besichtigten Bürgermeister Michael Ludwig und Sportstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ) die moderne, multifunktionale Sportstätte, die künftig als Trainings- und Veranstaltungsort für zahlreiche Sportarten dienen soll.

Im Rahmen einer sportlichen Vor-Premiere fanden ein Handballspiel sowie eine Judovorführung statt, bei der auch Jugend- und Junioren-Nationalspieler zum Einsatz kamen. Die offizielle Eröffnung der Anlage ist für Juli 2025 geplant. "Die Sportarena ist zweifellos ein Meilenstein in der Entwicklung der Sportstadt Wien", betont Michael Ludwig.

"Die Sportarena Wien ist eine wirklich tolle, coole, große, neue Heimat für ganz viele Indoor-Sportarten", freut sich Anatol Richter, Abteilungsleiter von Sport Wien (MA 51). "Wir haben die sportlich nutzbaren Flächen entsiegelt und fast vervierfacht. Also das ist, denke ich, ein gelungenes Projekt", so Richter.

Arena für Breiten- und Spitzensport

Nach ihrer Fertigstellung wird die neue Sport Arena Wien als Trainings- und Wettkampfstätte für ein breites sportliches Spektrum genutzt – darunter Handball, Volleyball, Judo, Turnen, Basketball, Leichtathletik, Fußball, Badminton, Tischtennis, Yoga, Tanzen, Floorball und weitere Disziplinen. Die Sportstätte umfasst drei unabhängig voneinander bespielbare Hallen, die sowohl für den täglichen Trainingsbetrieb als auch für Wettbewerbe ausgelegt sind.

Flexible Tribünenelemente in der Ballsporthalle ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Veranstaltungsformate. Insgesamt finden in der größten Halle bis zu 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz. "Eine Dreitausenderhalle hat uns gefehlt in unserer Stadt. Und jetzt haben wir sie", erklärt Peter Hacker gegenüber MeinBezirk. "Das wird für die Zuschauer ein ganz tolles Erlebnis werden", ist sich der Sportstadtrat sicher.

Auch Judo findet künftig in der Sportarena seinen Platz. | Foto: Marlene Graupner/MeinBezirk
  • Auch Judo findet künftig in der Sportarena seinen Platz.
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Mit einer Gesamtfläche von 13.000 Quadratmetern bietet die neue Sporthalle deutlich mehr Raum als das ehemalige Ferry-Dusika-Stadion. Die Flächen verteilen sich auf 6.500 Quadratmeter für Leichtathletik, 3.000 Quadratmeter für Ballsport, 1.500 Quadratmeter für Turnen und 2.000 Quadratmeter für weitere Sportarten in multifunktionalen Räumen. Diese Räume können bei Veranstaltungen als Presseräume genutzt werden, stehen aber im Regelbetrieb primär für Kampfsport und ergänzende Trainingsangebote zur Verfügung.

Die geplante jährliche Nutzungszeit der Anlage beträgt rund 38.000 Stunden – ein erheblicher Anstieg gegenüber den bisherigen 8.600 Stunden im alten Stadion. Schulen, Kindergärten, Vereine sowie Freizeit- und Leistungssportlerinnen und -sportler sollen gleichermaßen von der erweiterten Infrastruktur profitieren.

Nachhaltigkeit als zentrales Element

Ein zentrales Merkmal ist das nachhaltige Energiekonzept. Die Halle wird als erste Sporthalle Österreichs energieneutral betrieben und ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgt. Die Planung erfolgte nach den höchsten Umweltstandards. Ziel sei es, eine klimaaktiv Gold-Zertifizierung zu erhalten.

Die neue Sporthalle schafft ideale Voraussetzungen für Handball und weitere Ballsportarten. | Foto: Marlene Graupner/MeinBezirk
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Die neue Sport Arena ist Teil des Sportstätten-Entwicklungsplans der Stadt Wien, mit dem die Sportinfrastruktur modernisiert und ausgebaut wird. Bis 2030 investiert die Stadt rund 400 Millionen Euro in Sportstätten, davon 133 Millionen Euro in den Bau der Sport Arena Wien. Die Projektleitung liegt bei der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH. Die Betriebsführung übernimmt die Wien Holding Sport GmbH.

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