23.10.2017, 13:21 Uhr

"LeoMitte": Neues Bildungsgrätzel in der Leopoldstadt

Astrid Rompolt, Heinrich Himmer, Uschi Lichtenegger und Jürgen Czernohorsky präsentieren "LeoMitte". (v.l.n.r.) (Foto: Votava)

Mit "LeoMitte" wird auch in der Leopoldstadt ein neues Bildungsgrätzel geschaffen. Das Angebot für Jegendliche soll auch außerhalb der Schule verbessert werden.

LEOPOLDSTADT. "LeoMitte" soll das neue Bildungsgrätzel heißen, das im Bereich der Schulen Darwingasse, Novaragasse, Vereinsgasse und Pazmanitengasse entstehen soll. In Zukunft werden die einzelnen Bildungseinrichtungen miteinander vernetzt sein und eng zusammenarbeiten. Den Start dieser Projekte machte der Bildungsstandort Schönbrunn in Rudolfsheim-Fünfhaus. Der Gedanke dahinter: Der Übergang zur nächsten Schulstufe soll den Kindern leichter gestaltet werden und sie sollen auch nach der Schule gut im Grätzel aufgehoben sein. Bewerkstelligt wird dies durch eine gemeinsame Raumnutzung. Das heißt, dass die Schüler gemeinsame Projekte entwickeln und diverse Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Schulen stattfinden.

Die ersten Partner, die das Angebot für Jugenliche und Kinder erweitern sollen, wurden schon gefunden. Der "Jugendtreff alte Trafik" und der "Piramidos Frauentreff" am Volkertplatz werden sich beim neuen Bildungsgrätzel einbringen.


Enge Kooperation

Auch auf das Lehrpersonal werden Änderungen zukommen. Sie sollen etwa schulübergreifend eingesetzt werden. Lehrer sollen mehr miteinander arbeiten und kooperieren. Laut dem Büro von Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky besteht in diesem Viertel bereits eine enge Zusammenarbeit. „Das wird eine Kontinuität des Lernens über Schulstufen hinweg ermöglichen“, so Czernohorszky.

Auch außerhalb der Schule soll Einiges passieren. Gerade die räumlichen Gegebenheiten bieten eine Zusammenarbeit in diesem Grätzel sehr gut an.


Mehr Förderung

Damit die Kinder nach dem Unterricht ein förderndes Angebot genießen können, sind zusätzliche Sportangebote und gemeinsame Lernstunden geplant. Hier kommen auch die Experten des Jugendzentrums zum Einsatz. Die Kinder seien schließlich auch außerhalb des Unterrichts im Grätzel unterwegs. So ist auch vorgesehen, das Angebot zusammen mit den Schülern zu entwickeln. Das "Jugendzentrum alte Trafik" bietet bereits ein buntes Freizeitangebot. Von Tanzkursen bis hin zu gemeinsamen Ausflügen erhalten Jugendliche eine breite Palette an Auswahlmöglichkeiten. „Besonders erfreulich ist, dass wir hier auch einen Schwerpunkt auf die außerschulische Jugendarbeit legen“, sagt Czernohorszky. „Denn Lernen findet nicht nur in der Schule sondern auch in der Freizeit, im Jugendzentrum oder im Park statt."

In der gemeinsamen pädagogischen Ausrichtung des neuen Bildungsgrätzels soll unter anderem das Thema "Vielfalt" in den Mittelpunkt rücken: Die Vielfalt von Menschen mit und ohne Behinderungen, aber auch die Vielfalt der Bewohner des Grätzels. "Eben so vielfältig und bunt wie unser ganzer Bezirk", freut sich Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger.
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Mag.iur.Helmut Böhm aus Waidhofen/Thaya | 31.10.2017 | 12:25   Melden
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