13.12.2017, 14:57 Uhr

Zehn Schüler tüfteln am Super-Roboter

Beim Programmieren des Lego-Roboters mittels Tablet ist Teamwork bei den Schülern gefragt.

Zehn Schüler forschen, programmieren und bauen für den Wettbewerb "First Lego League" an ihrem eigenen Roboter. Das Ergebnis wird am 16. Dezember beim Wettbewerb präsentiert.

LEOPOLDSTADT. Erst knappe zwölf Jahre alt und schon programmieren zehn Schüler der NMSi Feuerbachstraße einen Roboter. Für den Wettbewerb "First Lego League" müssen sie mit ihrem Roboter verschiedene Aufgaben auf einer vorgegebenen Strecke lösen. Das kann etwa der Transport von einem Plastikzylinder oder das Öffnen eines Gefäßes sein. Wie das geht? Das bringen sich die Schüler selbst bei. "Wir sind zwar als Teamleiter vor Ort und beraten die Kinder, aber wie sie die Aufgaben lösen, erarbeiten sie selbstständig", so Gerhard Blabensteiner, Co-Lehrer der 2A-Klasse.

Die Schüler opfern, wie auch die Lehrer, ihre Freizeit für das Projekt und das tun sie gerne. "Als Lehrer ist es beeindruckend den Kindern zuzusehen, wie sie die Aufgaben ganz alleine lösen", zeigt sich Blabensteiner stolz. Kaum haben die Kinder den Roboter in der Hand, wird sofort angefangen zu arbeiten, denn beim Wettbewerb müssen in zwei Minuten so viele Aufgaben wie möglich erledigt werden.

Du machst das, ich das

Das Team ist in zwei Hälften geteilt. Die erste Hälfte arbeitet an der "Forschungsfrage". Das Thema dieses Jahr ist "Hydrodynamics". Der erste Gedanke der Schüler ist naheliegend: Eine Rakete muss her. Diese soll mit Wasserdruck gestartet werden. "Wir erforschen, ob der Wasserdruck reicht, um eine Rakete abzuschießen, und präsentieren das dann beim Wettbewerb", so die motivierten Forscher. Währenddessen ist die andere Hälfte mit dem Roboter beschäftigt. Das Kernstück des Roboters kommt vorgefertigt von Lego, die Kinder kümmern sich um den Aufbau für die Aufgaben. "Wir haben den voll getunt", so das junge Ingenieurteam.

Programmiert wird er mittels Tablet und mitgelieferter Software. Statt langer Wortkombinationen und verschiedener Werte werden die einzelnen Befehle mittels Bausteinen dargestellt. Trotzdem müssen Entfernungen, Schwenks und die Hebel von den Kindern eingegeben werden. Auch im vergangenen Jahr haben die Schüler am Wettbewerb teilgenommen. Die Devise für dieses Jahr: mehr Punkte, bessere Platzierung und viel für das kommende Jahr lernen.
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