Equal Pension Day
Lilienfelder SPÖ fordert mehr Pension für Frauen

Die SP-Bezirksfrauen: Susanne Riedler, Monika Feichinger, Daniela Bacher, Bianca Bauer, Helga Wallner, Annemarie Mitterlehner, Beatrix Schwarz, Marianne Fügl, Elisabeth Schmidt-Wonisch und Heidemarie Edelmaier
  • Die SP-Bezirksfrauen: Susanne Riedler, Monika Feichinger, Daniela Bacher, Bianca Bauer, Helga Wallner, Annemarie Mitterlehner, Beatrix Schwarz, Marianne Fügl, Elisabeth Schmidt-Wonisch und Heidemarie Edelmaier
  • Foto: Albin Schenner
  • hochgeladen von Sara Handl

Am 29. Juli fand in Niederösterreich der Equal Pension Day statt. Ein Tag der darauf hinweist, dass Frauen weniger Pension beziehen als Männer. Die SPÖ-Frauen fordern in ganz Österreich ein Paket für sichere Pensionen. So auch jene aus dem Bezirk Lilienfeld.

BEZIRK. "Durch die Coronakrise sind die Belastungen für Frauen noch zusätzlich gestiegen. Noch dazu hat die türkis-grüne Regierung im vergangenen Jahr Kürzungen für angehende Pensionisten beschlossen. Das ist ein Skandal. Wir müssen jetzt alles dafür tun, damit Frauen von ihrem Einkommen und ihrer Pension leben können“, sagt Annemarie Mitterlehner, SP-Bezirksfrauenvorsitzende von Lilienfeld.

Anlass dafür, ist der Equal Pension Day, der in NÖ am 29. Juli (und in Ö am 1. August) stattfand. Er zeigt, dass Frauen in Österreich im Schnitt durch eigen erworbene Ansprüche etwa halb so viel Pension beziehen wie Männer – in Niederösterreich sind es 42,4 Prozent. Die SP-Frauen fürchten nun eine drohende Altersarmut besonders für Frauen.

Grund für die Mann/Frau Unterschiede 

Ein Hauptgrund für das ungleiche Pensionseinkommen zwischen den Geschlechtern ist die Karenz. Es gibt viele Gründe, warum Frauen sich dafür entscheiden, nach ihrer Schwangerschaft nicht mehr in den Beruf zurückzukehren oder nurmehr Teilzeit arbeiten. 
Laut den SP-Frauen sind es vorwiegend fehlende oder mangelhafte Rahmenbedingungen wie z. B. unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die junge Familien dazu bringen, diese Wahl zu treffen. 

Forderungen der SPÖ

Was die SP-Frauen in Lilienfeld und Ö nun fordern sind unter anderem:

  • Bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten
. Statt 110 Euro sollen künftig 160 Euro pro Monat angerechnet werden und für Frauen, die schon jetzt in Pension sind und Kindererziehungszeiten aufweisen, soll diese Extra-Pension von 50 Euro pro Monat pauschal auf die normale Pension aufgeschlagen werden.
  • Pflegekräfte: Zugang zur Schwerarbeitspension ab 60 Jahren
. 
  • Beibehaltung der abschlagsfreien Pensionen nach 45 Arbeitsjahren
. 

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