Lilienfeld: Asylquartierbetreiber schlitterte in Insolvenz

Herbert Eders Unternehmen soll weitergeführt werden, ein Konzept wurde erarbeitet.
  • Herbert Eders Unternehmen soll weitergeführt werden, ein Konzept wurde erarbeitet.
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  • hochgeladen von Markus Gretzl

LILIENFELD. Paukenschlag in der Bezirkshauptstadt: Die Eder Beteiligungsverwaltungs GmbH, die vom Hauptsitz Lilienfeld aus bisher in 48 Objekten niederösterreichweit Asylwerber unterbrachte, schlitterte in die Insolvenz. Am Landesgericht St. Pölten wurde bereits die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragt. Bis zu 140 Mitarbeiter fanden während der Asylkrise Arbeit in dem Unternehmen. Aufgrund sinkender Asylwerberzahlen nahm die Auslastung der Unterkünfte stark ab, der Betrieb konnte nicht mehr rentabel weitergeführt werden. Aktuell sind noch 38 Dienstnehmer beschäftigt, die vom Verfahren betroffen sind. Das Unternehmen selbst beabsichtigt, in reduzierter Form den Betrieb fortzuführen. Ein Konzept, das teilweise die Zusammenlegung und Schließung von Standorten vorsieht, sei schon erarbeitet worden.

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