Brand in Traun
Nach Silvester-Brand kehren Bewohner in ihr Zuhause zurück
- Gemeinderat Helmut Berger, Gemeinderätin Sylvia Hambalek, Vizebürgermeister Peter Aichmayr, BRW-Vorstände Claudia Hahn und Roland Hattinger, Wolfgang Eisner, Bürgermeister Karl-Heinz Koll
- Foto: Baureform-Wohnstätte
- hochgeladen von Oliver Wurz
Alle Mieter des Wohnhaus der Baureform-Wohnstätte (BRW) Guido Holzknecht-Straße wieder eingezogen.
TRAUN. Seit September sind wieder alle Wohnungen bewohnt. Für die 24 Hauptmieter und deren Familien heißt nun zurück nach Hause.
Die Baureform-Wohnstätte richtete gemeinsam mit der Sanierungsfirma kürzlich ein Fest für die Hausgemeinschaft und für all jene, die in der Brandnacht und in der Zeit danach einen wichtigen Beitrag geleistet haben, aus. In diesem Rahmen bedankten sich die beiden Vorstände der BRW Roland Hattinger und Claudia Hahn beim Roten Kreuz Traun, bei der Stadtgemeinde und beim Land Oberösterreich, Abteilung Wohnbauförderung.„Das Rote Kreuz hat unsere Bewohner in der Brandnacht und auch in den Wochen danach betreut. Mit der Stadtgemeinde Traun hatten wir engen Kontakt bezüglich der Versorgung der Bewohner und von Wohnbaureferenten LH-Stv. Manfred Haimbuchner gab es eine rasche und unbürokratische Förderzusage für die zusätzliche thermische Sanierung“, so die beiden unisono.
"Endlich wieder Normalität"
Zum Fest gekommen waren Bürgermeister Karl-Heinz Koll, Vizebürgermeister Peter Aichmayr, Gemeinderat Helmut Berger in Vertretung von Wohnbaureferenten LH-Stv. Manfred Haimbuchner und Wolfgang Eisner vom Roten Kreuz Traun.
„Der Brand zu Silvester hat viele Trauner völlig unerwartet aus ihrem Alltag gerissen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben über Nacht ihr Zuhause und ihre Habseligkeiten verloren. Hinter den Betroffenen liegen herausfordernde Monate. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten lässt wieder Normalität einkehren“, betont Bürgermeister Karl-Heinz Koll.
Sanierung und Verbesserungen
Die Sanierung des Gebäudes mit insgesamt 24 im Jahr 1981 errichteten Wohnungen in der Guido Holzknecht-Straße 31 und 33 wurde umgehend nach der Brandtragödie begonnen. Das gesamte Dach musste abgetragen, alle Wohnungen geräumt und saniert werden. In den vergangenen neun Monaten wurden umfassende Abbruch-, Dachdecker- und Zimmererarbeiten, Maler- und Fliesenlegerarbeiten sowie Fassadenarbeiten durchgeführt. Die gesamte Installation inklusive der Steig- und Fallstränge sowie ein Tausch aller Fenster waren notwendig.
Vorstandsdirektor der Baureform-Wohnstätte, Roland Hattinger, für die technischen Belange der Baureform-Wohnstätte zuständig, zeigt sich erfreut, dass zusätzlich zu den aufgrund des Brandschadens notwendigen Sanierungsmaßnahmen weitere Verbesserungen am Objekt vorgenommen werden konnten: „Wir nutzten die Gelegenheit, um das Gebäude thermisch zu optimieren und baulich auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen. Diese zusätzlichen Maßnahmen wurden mit Mitteln der Wohnbauförderung unterstützt.“
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