11.06.2017, 22:48 Uhr

Landwirtschaft: Zukunft hinterfragt

Umwelt braucht intakte Landwirtschaft. (Foto: benschonewille/panthermedia)

Globalisierung und der Kontrolltourismus als Stolpersteine für die Zukunft der Landwirtschaft.

BEZIRK (red). „Seit vier Jahren sinkt das landwirtschaftliche Einkommen und das wirtschaftliche Überleben ist nur durch EU-Förderungen gesichert“, betont Helmut Födermayr, Nebenerwerbslandwirt und Bezirksfeuerwehrkommandant.

Knackpunkte für eine lebendige Landwirtschaft

Für den Astener steht die Zukunft der Landwirtschaft auf dem Spiel: „Wer tut sich die Mehrarbeit bei weniger Einkommen wirklich noch an.“ Die Knackpunkte für eine lebendige Landwirtschaft sind für Födermayr am Tisch: „Bei dem Kontrolltourismus in der Landwirtschaft wird vieles im Keim erstickt. Es wird zwar eine Entbürokratisierung versprochen, in Wahrheit werden Bestimmungen erlassen, damit es mehr Bürokratie gibt.

Heimische Landwirtschaft schützen

Unterstützung erhält Födermayr vom Kematner Franz Graf, Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft: „Die Erhaltung unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft ist unser Ziel. Angesichts der sinkenden Weltmarktpreise und die damit verbundenen mangelnden Qualtitätsstandards vieler importierter Produkte, müssen wir unsere heimische Landwirtschaft schützen.“

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