26.07.2017, 09:08 Uhr

Regionales steht im Mittelpunkt

Werner Öhlinger und Rebecca Salvetter eröffneten ihre Greißlerei "Land-Ei" in der Trauner Innenstadt. (Foto: Stadtmarketing Traun)
BezirksRundschau zeichnet wieder nachhaltige Projekte im Bezirk mit Regionalitätspreis aus.

BEZIRK (wom). Seit dem Jahr 2011 werden Privatpersonen, Vereine und Unternehmen vor den Vorhang geholt, die sich besonders für die Lebensqualität in der eigenen Region einsetzen. Welch große Bedeutung ein solches Engagement für die Entwicklung der jeweiligen Region hat, weiß auch Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Großartige Initiativen gehen von den Menschen in den Regionen selbst aus”, betont Oberösterreichs Landeshauptmann. Eines dieser Vorzeigebeispiele ist auch die neue Trauner Greißlerei "Land-Ei", welche am 10. Juli eröffnete. Die Inhaber Rebecca Salvetter und Werner Öhlinger bieten in ihrem Geschäft regionale Produkte von Bauern, aber auch Hausgemachtes, wie Essig, Badesalz, Saucen für Nudelgerichte und vieles mehr an. Imbisse, gefertigt aus regionalen Produkten, komplettieren das Angebot hinter dem eine ganz klare Philosophie steht. "Wir setzen auf das altbewährte Konzept der Nahversorgung, gepaart mit fairem Handel und regionalen Schmankerl", betont Öhlinger.
Für Christian Engertsberger, Wirtschaftsstadtrat von Traun, ist der neue Nahversorger ein weiterer begrüßenswerter Baustein zur Belebung der Trauner Innenstadt. "Es freut mich ganz besonders, dass wir einen regionalen Anbieter bei uns ansiedeln konnten", erklärt Engertsberger. Ähnlich sieht das auch Andreas Protil vom Stadtmarketing Traun. "Mit dem Bauernmarkt, der Mutter Erde, dem Weltladen und jetzt mit 'Land-Ei' gibt es in Traun nun ein tolles Angebot für Konsumenten, denen es nicht egal ist, wie und wo ihre Lebensmittel erzeugt werden“, betont Protil.

Neuer Wind in Oftering
Ein weiteres Beispiel für Nachhaltigkeit liefert das Ehepaar Karl und Barbara Hochmair aus Oftering. Mit "Hochi's Laden" startet der Bäcker der Gemeinde nun auch als Nahversorger durch. Derzeit ist alles noch in der Entwicklungsphase. "Am Anfang haben wir uns das gar nicht vorstellen können und dann fängt man zum Überlegen an, wie das funktionieren kann. Ich muss dazu sagen, dass ich das immer noch nicht genau weiß,“, so Hochmair. Eines aber ist klar, das Angebot des vormaligen Dorfladens soll großteils erhalten bleiben und mit ausgesuchten Produkten von Landwirten aus der Region ausgebaut werden.
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